Das Aquariumbad

Leudde, habt ihr schon mal im Aquarium gebadet? Ist eine feine Sache. Habe vor ein paar Jahren bei uns in der Strasse ein riesiges Aquarium am Sperrmüll gefunden und fand es echt zu schade da stehen zu lassen und mit sofort ein Taxi gerufen mit dem ich es nach Hause fahren lassen habe. Hat mich nur 20 DM gekostet. 10 Mark für die Fahrt und 10 DM fürs in den dritten Stock zu tragen. War nämlich sauschwer das Teil. Und da ich zu der Zeit alleine war krichte ich es schlecht alleine nach oben. War jedenfalls dufte, das der Fahrer so supi war und mir half. Na ja, aber darum gehts in diesem Text ja gar nicht. War ja nur die Vorgeschichte.

Nun stand das Ding bei mir und es mit tausenderlei Sachen zu füllen war mir dann doch zu der Zeit zu teuer und ich überlegte mir, was man da so mit anfangen kann, wenn es eh schon mal da ist. Und dann fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren. Ich wollt doch ma sehen wie das ist wenn ich darin bade. Ne durchsichtige Badewanne kannt ich auch noch nicht. Hat ne Ewigkeit gedauert bis ich das Ding endlich mal mit Wasser gefüllt bekommen habe. Habe erst immer nur warmes Wasser reingefüllt und befürchtet, das es schon lange abgekühlt ist, bis ich zum Baden komme. Aber da hat mich das Ding eines Besseren belehrt, denn ich habe nachdem es gefüllt war, noch eine Stunde gewartet, bis das Wasser Badetemperatur hat. Aber es wurde und wurde nicht kühler. Ich musste dann noch einiges an kaltem Wasser zuschütten, damit ich mich darein begeben konnte. Und es wurde auch beim Baden nicht kühler. Son Ding ist perfekt zum Baden und absulut energiesparend. Weshalb werden Badewannen nicht immer aus Glas gebaut? Könnt ne Menge Energie sparen. Bloss eines hatte ich definitiv falsch gemacht. Das Aquarium hatte ich auf ein Sideboard gestellt und dann darin gebadet. Ich dachte mir, dass muesste eigentlich funktionieren und das hatte es zum Glueck auch. Aber wenn das Sideboard zusammengekracht waere haette es ein Problem werden koennen.



Das Badezimmer, dass eigentlich keines war

Dieses ist eine kleine Geschichte, die zum Nachmachen nn wirklich nicht zu empfehlen ist. Es war zwar irgendwie zwar aeusserst witzig, aber sehr sehr leichtsinnig und ruecksichtslos von mir. Und wie gesagt zum Nachmachen - jedenfalls so nicht - nicht zu empfehlen.

Wisst ihr, ich bin so round about 193 cm gross und habe das Problem, das ich mich in einer Badewanne nicht richtig lang machen kann. Es gibt viele, die das Problemchen zu gut kennen und mich mit Sicherheit auch verstehen können: Na ja und da habe ich mir so eines Tages gedacht, das man das doch mal ändern können müsste. Also überlegte ich mir, das das Badezimmer doch seinen Namen irgendwie halbwegs zu Unrecht trägt und überlegte mir, wie man es so gestalten könnte, dass es seinen Namen zu Recht trägt. Also was war naheliegender, als das Zimmer in Wirklichkeit in ein Badezimmer umzuwandeln. Nach kurzzeitigem Grübeln fand ich auch die Lösung des Problems. Ich kaufte mir Abdeckplane und legte mein Badezimmer damit aus. Ich klebte sie rundherum an den Wänden fest und vor die Tür stellte ich ein Brett, an dem ich die Plane befestigte. Dann füllte ich Wasser in den Raum mit der Plane und konnte mich so richtig schön darin ausbreiten. Na ja, so richtig schön ist vielleicht etwas übertrieben, da es kein allzu grosses Badezimmer war.
War schon nicht verkehrt, aber noch nicht so richtig die Erfüllung meines Badetraumes. Also beschloss ich am nächstn Tag meinen Abstellraum, der daneben lag zu räumen und die Prozedur da zu wiederholen. Diesmal war es perfekt. ich hatte Musik angemacht und mir was zu Rauchen mitgenommen und konnte mich so richtig schön langmachen und das Baden geniessen. War ne goile Sache das. Es gab nur ein kleines Problem dabei. Irgendwie war ich ein wenig zu bequem das Wasser danach wieder abzuschöpfen und ich lies es über Nacht darin im Glauben daran, das es wohl funktionieren koennte und auch muesste. Das haette normalerweise eigentlich auch funktionieren muessen, aber das hätte ich nicht machen sollen- Denn des Nachts ist das Brett vor der Tür unter die Plane gerutscht und das Wasser war in Folge dessen logischerweise übergeschwabbt d.h. da nicht allzuviel Wasser im Raume war, hat das Gewicht des Wassers zuerst gegen das Brett gedrueckt - mit der Plane dazwischen - hat das Brett gelockert und ist dann unter die Plane gelaufen. und fand sich bis ungefähr drei Stockwerke tiefer in anderen Wohnungen wieder. Da lief es aus dem Lichtschalter heraus. Zum Glück entstand kein allzugrosser Schaden dadurch. Es konnte ja alles relativ schnell wieder trocknen. Nur die Familie unter mir, die eines guten Freundes von mir, hatte etwas mehr abbekommen. Es war zu ärgerlich, denn sie hatten gerade neu tapeziert. Und das war mir dann doch etwas peinlich. Ich hatte bis dahin dann noch Überlegungen gehabt das Ganze vielleicht im etwas grösseren Stil aufzubauen und mir ein Zimmer mit Teichfolie auszulegen. Aber die Idee habe ich dann aus Rücksichtsnahme auf meine armen durch michgeschundenen Nachbaren wieder verworfen. Ich gebe ja zu, dass war etwas viel leichtsinnig gewesen mit dem Badezimmer und so. Aber zum Glück haben mir meine Nachbarn verziehen. Denk ich doch mal. *grins* Oder? Und die Moral von der Geschicht. Bade in der Wanne, oder im See. aber in deinem Zimmer bitte nicht.

Nachtrag: Ich dachte damals echt, dass das funktionieren muesste. Haette ich Teichfolie genommen und sie vernuenftig festgemacht, dann haette es auch garantiert funktioniert. Bloss die Folie konnte ich mir zu der Zeit irgendwie nich leisten. Ein Quadratmeter hatte damals so an die 10 DM gekostet. Ich weiss, dann haette ich es lassen sollen. Weiss mein Allerwertester jetzt auch. Aber der Leichtsinn, die Neugierde und mein schon damals vor ca 24 Jahren unverbesserlicher Optimismus, - der in der Situation definitiv unangebracht war - haben mich dazu verleitet. Sorry nochmals an alle Geschaedigten.!!! Soviel mal eben dazu gesacht.


Der Leuchtfisch

In der Zeit, in der ich mir alles selber hergestellt hatte, was ich zum Leben benötigte hatte ich mal Bock auf ne schöne Pfeffermakrele gehabt und bin dann zum Real Kauf gefahren und habe mir eine geholt. Ist an sich nichts ungewöhnlches, aber die Fortsetzung des Films war mir dann doch etwas ungeheuer. Will euch mal eben davon berichten. Nun ja, dann habe ich mir diese Makrele zur Gemüte geführt und noch nen Rest übergelassen und in der Küche liegen gelassen, damit ich den Rest abends vertilgen kann. Da ich meinen Strom ja zu der Zeit selber gemacht hatte gab es bei mir in allen Räumen nur ne Sparbeleuchtung. Als ich dann abends in die Küche ging sah ich die Makrele vor sich hinleuchten. Sie leuuchtete vonn alleine, als wenn sie aus phosphorizierender Farbe bestand. Ihr wisst ja, diese Grüne Farbe, die man damals für Lichtschalter verwendete oder für Uhren, damit man sie auch im Dunkeln erkennen kann. Heutzutage werden daraus irgendwelche Sternaufkleber hergestellt die man sich irgendwo rankleben kann. Habe dann den Fisch in ein Glas gepackt und konnte als es dunkel war mit dem Licht was das Glas austrahlte sogar lesen. Habe gleich meinem Freund, der unter mir wohnte und seinem Vater das Ganze gezeigt, damit mir wenigstens jemand glauben schenkte, denn ich konnte es selbst ja nicht glauben. Fand ich äusserst mysteriös das Ganze. Bin dann mit dem Glas zum Real gefahren und habe dem Geschäftsführer davon unterichtet. Er guckte mich weniger erstaunt an und meinte lediglich ob ich vielleicht ne neue haben möchte als Entschädigung. Den Sinn meines Besuches und meiner Anfrage schien er nicht verstanden zu haben. Ich sagte zu ihm "Nee, lassen sie mal gut sein" und bin dann zu diversen Stellen wie auch der Zeitung und ner Hochschule gefahren , wo man mich letztendlich nur mit einem Kopfschütteln anguckte und mir scheinbar nicht zu glauben schien. Egal wo ich war stiess ich auf Unverständniss. Na ja letztendlich habe ich den Fish dann im Fischerreihafen bei einer Stelle gewesen, die mir ein bischen Plan von der Materie zu haben schien und habe ihn dann da abgegeben und ihnen überlassen was sie nun damit anfangen werden. Was genau daraus geworden ist habe ich keine Ahnung. Ich habe wenigstens versucht herauszufinden woher es kam. Was die nun daraus machten das war dann letztendlich denen ihr Problem.

Habe dann ein paar Wochen später nochmal versucht mir von da eine zu holen, aber nachdem die dann auch leuchtete hole ich beim Real bestimmt keinen "frischen" Fisch mehr.


Die Fliegenstory

Einer Tages liege ich so auf meinem Bett und bin am relaxen. Über meinem Bett hatte ich zu der Zeit ein Fischernetz gespannt. Ihr kennt doch sicherlich diese kleinen Fliegen, die in einem kleinen Schwarm auf einer Stelle durcheinanderkreisen. Davon waren ein paar da und sie hielten sich unter meiner Lampe auf, wo sie sich dann ja meistens aufhalten auf und schwirrten wild durcheinander. In mein Fischernetz das quer uebers Bett angebracht war, hatter ich ein Sweatshirt gelagert (war ne praktische Ablage dadrin) und an dem Shirt war noch ein langes Haar von mit dran. Ich beobachtete die Fliegen und eine davon setze sich genau auf das Haar an meinem Shirt und das Haar sackte mit der Fliege zusammen nach unten. Das war ein kultiges Bild. Schade, dass ich eis nicht fotographieren konnte. Waere garantiert ein Brüller gewesen und ich aergere mich immer noch n bisschen, dass diese Situation niemand anderes ausser mir mitbekommen hatte.


Die "Wasserschlacht"

Leudde, da haben wir uns mal so ne Dinger geholt mit denen man andere mit Wasser bespritzen kann. Und es war Sommer und ziemlich warm. Da wir in der Stadt wohnen und man sich ja nicht einfach so und auch in meinem zwar jungen Alter auf der Strasse bespritzen kann, haben wir einfach in der Wohnung losgelegt und dann aus dem Fenster die Leute damit geärgert.
Ich dacht mir eine Abkühlung kann bei dem Wetter bestimmt nicht schaden. Natürlich nicht bei jedem, da nicht jeder Spass versteht. Aber da waren son paar Kiddies, die ich so aufs Korn genommen hatte. Na ja, die kamen dann mit sonen Sprüchen wie "Pah, war das schon alles"?. Ich sachte "Wart´s ab; sonst hol ich nen Eimer und dann gibts ne Dusche". Sie sagten "Hol doch, hol doch". Hab och geholt un dann gabs ne Duache. Konnten einem ja fast leid tun. Aber sie haben es ja gewollt. Fanden sie prima. Na ja, witzig war, dass sie noch nicht genug hatten und riefen "mehr mehr". Haben sie dann auch bekommen. Ich weiss nicht mehr, wievieße Eimer voll ich geholt habe, Aber sie waren klatschnass. Sie trieften förmlich und waren begeistert. Am nächsten Tag, da standen sie wieder unten in Badeklamotten und wollten wieder duschen. Ob sie diesen Sommer wohl wieder rufen werden? Aber wahrscheinlich giesst der Himmel uns wohl automatisch.


Die Tupperparty

Eines Tages im Jahre 2004 ergab sich folgende Situation bei einer Freundin von uns. Und zwar: Hatte eine andere Freundin von uns Tupperpartys gemacht und an dem besagten Tage auch eine bei der als erstes genannten Freundin. So zwischen 10 und 20 Leuten waren dabei und die Freundin, die die Party machen wollte wollte anfangen mit der Party und fing an zu erzaehlen.
Die Gaeste der Party redeten immer noch untereinander miteinander und hatten nicht wirklich mitbekommen, dass Ela, die die Party machte anfangen wollte mit der Party. Sie fing an zu erzaehlen, als wenn man jemanden leise b.z.w. nicht sehr laut etwas erzaehlt, und als wenn derjenige der Einzige im Raume ist dem sie es erzaehlt.
"Also ich bin die Ela" sagte sie und moechte hier heute eine Tupperparty machen. Aber wahrgenommen hat sie leider keiner. Viele hatten wahrscheinlich nicht einmal mitbekommen, dass es schon los ging mit der Party.
Hmm, So war das bis dahin irgendwie fuer die Katz, die damit auch nix haette anfangen koennen. Also habe ich mich erdreistet ihr zu erzaehlen, dass das wohl an ihrer Lautstaerke liegen koennte. Ich zu ihr " Ela lauter bitte und nochmal. "Also Leute" sagte sie in einer Lautstaerke, die jeder der nicht taub war hoeren konnte: Ich moechte bitte jetzt anfangen". Es wurde gehoert und das Augenmerk der Gaeste richteten sich dann auf Ela. Ab da an ging die Party dann los. Noch mal eben einen kleiner Zusatz zu diesem Text dazu geschrieben: Und zwar sassen die meisten auf der Couch oder auf einem Stuhl. Ich hatte es mir waehrend der Party auf dem Fussboden gemuetlich gemacht, da mich in der Zeit Rueckenschmerzen geplagt hatten und habe mich vom Fussboden aus an dem Geschehen beteiligt. Das heisst, ich habe zugehoert. Als ich dann auch mal einen Kommentar dazu abgeben wollte, ging es mir wie Ela. Ich war scheinbar auch nicht laut genug. Und das ich!. Jeder der mich kennt weiss, dass ich eher laut als leise bin. Na ja: Auch ich wurde dann nicht gehoert oder wahrgenommen.
Hier kommt jetzt noch die Moral von der Geschicht: Wenn Du von mehreren Menschen auf einmal gehoert und verstanden werden willst, dann rede laut und deutlich genug und fluestere bitte NICHT. ;-)



Die Moewe

Eines Tages war ein Freund von mir bei MC Doof und hatte sich nen legger Hamburger geholt. Die Freude war gross, aber nicht von langer Dauer. Als er mit dem Hamburger in der Hand durch die Haustuer von MC Doof ging und gerade abbeissen wollte, da hat er eine geklebt bekommen und sein Hamburger war wech. Nach genauerem Hinschauen war ihm der Sachverhalt klar Er sah was geschehn war. Und zwar, war eine Moewe schuld an dem Dilemma. Sie hat ihm ganz kackfrech den Hamburger aus dem Mund geraubt und ihn dabei gleichzeitig mit dem Fluegel eine geschmiert um daran zu kommen.
Er war sehr verwundert, reichlich perplex und sah die Moewe, die den ganzen Hamburger im Maul hatte auf dem Boden sitzen und ihn genuesslich verputzte.
Auf der anderen Strassenseite standen ein paar Teenies, die das Ganze gesehen hatte und sich auf Grund der Situation beoemelten vor Lachen. Haette ich auch gemacht. Und hat er nach anfaengllicher Verwunderung dann auch gemacht. Also Leute:: Seid vorsichtig beim Hamburgeressen auf der Strasse. Koennte gefaehrlich enden. ;-)



Der Ofen

Es war im Jahre 1985. Und in der Zeit lebte ich in der Langener Landstrasse neben dem Club Siam, der danach in Monopol umgetauft wurde. Das ist nicht wirklich wichtig, aber mir war danach, das mal eben zu erwaehnen. Wer weiss, wo das ist, kann damit vielleicht etwas anfangen. Aber selbst wenn, hat die Info fuer´s Geschehene keinerlei an Wertigkeit. Sorry genug des Phrasendreschens, jetzt kommt die Geschichte, die ich erzaehlen moechte.
Als ich dort einzog gab es da leider keine Heizung sondern nur einen Radiator um die Wohnung zu heizen. Die Dinge brauchen ja bekanntlich eine Menge Strom und da stand das Kosten/Nutzenprinzip auf wackeligem Boden. Strom war ja nun auch zu der Zeit schon teuer und wer konnte sich das schon leisten mit Strom zu heizen. Nun denn der Radiator war ein kleinerer, der nicht wirklich heizte. Dann kam uns in den Sinn, einen Radiator von meiner Oma zu holen, der mir schon in meiner Kindheit einen warmen Allerwertesten beschehrt hatte. Aber leider verbrauchte der noch mehr Strom als der andere: Ich glaube der brauchte ca 2000 Watt und auf Dauer waehre es teuer gewesen. Na ja, aber ansonsten war die Wohnung ganz akzeptabel und ich habe mich darin wohl gefuehlt.
Aber das war auch nur die Vorgeschichte. Irgendwann kam die Vermieterin auf die Idee eine Nachtspeicherheizung einzubauen, die allerdings auch mit Strom betrieben wurde. Fand ich keine wirklich so tolle Idee.
Also ueberlegte ich wie ich anders heizen koennte. Da kam mir die Idee, da da Anschluss fuer einen Kohle oder Oelofen in der Wand war, mir einen solchen zu kaufen (war son altes schmuckes nostalgisches Ding, fuer das ich glaube ich 30 DM bezahlt hatte)und ihn anzubauen und anzuschliessen. Gedacht, gemacht und angeschlossen. War richtig abenteuerlich die Situation. An dem Tage, an dem ich ihn das erste Mal anmachte, kam meine Mutter zum Kaffee zu Besuch und ich konnte ihr voller stolz den Ofen praesentieren.
Dann sassen wir so beim Kaffeetrinken und meine Mutter hoerte Sirenen. Wir hatten uns gefragt, was da wohl los sein konnte. Aber das sie bei uns vor dem Hause hielten haetten wir beileibe nicht gedacht. Aus der Wohnung ueber mir kam Rauch heraus, aufmerksame Buerger hatten das mitbekommen und die Feuerwehr informiert. Es wurde gedacht, das es in der Wohnung ueber mir brannte. Hatte es aber zum Glueck nicht.
Der Sachverhalt war der, das der Mieter ueber mir vorher ausgezogen ist und auch er hatte so einen Anschluss fuer einen Ofen. Und das Loch in der Wand, an das das Ofenrohr und dann der Ofen angebaut wird, war offen.
Und aus diesem Loch kam dann der Rauch von meinem Ofen. Das kam daher - was ich nicht wusste, aber vorher eigentlich in Erfahrung haette bringen muessen - das der Schornstein nicht mehr in Betrieb war und man ihn in Folge dessen oben dichtgemacht hatte. So was doofes aber auch. Ich hatte mich so sehr auf ein schoenes Klima in der Wohnung gefreut mit dem Geruch aus meiner Kindheit als wir bei meiner Ur Uroma gewohnt hatten. Na ja, dass sollte wohl nicht sein. Aber letztendlich haben wir Glueck gehabt, das sonst nix passiert ist. Da danke ich Gott dafuer. Denn meine optimistisch naive Fahrlaessigkeit haette auch andere Folgen haben koennen. Aber es ging zum Glueck alles gut.



Der Aschenbecher

Es war auch 1985 und das glaube ich im Mai des Jahres. Da wohnte ich in wie gesagt der Langener Landstrasse 78 und da hatte ich eine Zweiercouch im Wohnzimmer unter dem Fenster stehen. Am Fenster waren dicke Vorhaenge dran und da die ja nicht immer vorm Fenster waren, sondern auch mal an die Seite geschoben waren, kam es auch mal vor, das einer der Vorhaenge sich so verschoben hatte das er dann auf die Zweiercouch herunterragte. Eines Tages setzte ich mich mal auf die Couch und hatte den vertuedelten Vorhang hinter mir, und ich saß da so, dass ich als ich mich hinsetzte dadurch am Vorhang gezogen hatte und der Vorhang dann am Gardinenbrett, auf dem ein grosser relativ schwerer Glasaschenbecher stand zog. der unwillkuerlich herunterfiel und das dann genau auf meinen Doets. Alter Falter tat das weh. Ist natuerlich klar, dass ich mir automatisch an den Kopf fasste. Da bemerkte ich, dass ich am bluten war. Da ich zu der Zeit nicht motorisiert war bin ich zur Strasse gegangen und habe versucht ein Auto anzuhalten, so das jemand mir helfen konnte und mit mir zum Unfallarzt fahren konnte. Hat dann zum Glueck auch jemand gemacht. Derjenige ist dann mit mir zu Satisch in der Langen Strasse gefahren und der Doktore hat das Ganze dann genaeht. So weit so gut dann war ja alles wieder im gruenen Bereich. Ein klein wenig schade aber nicht problematisch war, dass in den naechste Tagen zwei Freund von mir bei mir eine Cocktailparty starten lassen wollen (Dafuer hatten wir die Wohnung fuer die Feier extra leerer gemacht, dass auch fuer alle Gaeste genuegend Platz war) um ihren Geburtstag nachzufeiern. Das Inventar das sperrig und fuer die Feier nicht vom Nutzen war, haben wir fuer die Feier eine Etage hoeher in die Wohnung eines Freundes, der gerade aus dem Hause ausgezogen war gebracht (Das war die Wohnung, in die die Abgase meines Ofens gezogen waren. Von der Story hatte ich ja geschrieben) und ich mir vorher leider nicht die Haare waschen durfte weil ich ja nun das Aua am Doets hatte. Aber die Party an sich war schon geil. War auch n Film fuer sich.



Andere Story by the way mal eben erzaehlt:

Der Teller nix

Es gibt eine Frau, die ich sehr gut kenne und die mit einem spielsuechtigen Mann verheiratet ist.
Das erste, was derjenige macht, wenn er Geld bekommen hat, ist es in der Spielhalle einzusetzen. Geld fuer den Haushalt ist dadurch selten zur Verfügung.
Eines Tages - das war vor ein paar Tagen - als er wieder sein Geld in der Spielhalle verzockt hatte, hat er seine Frau gefragt "Was gibt es denn morgen zu essen?". Sie stand auf, holte einen leeren Teller und stellte ihn ihm vor die Nase mit der Antwort:"Das gibt es morgen zu essen!". Dazu gesagt; ist dieser Mensch ein Hysteriker ohne Ende. Auch wenn er manchmal nett sein kann. Sie sagte zu der Situation im Nachhinein nur noch: Ich habe ihn noch niemals so sprachlos gesehen.



Meine Uroma und die Schokoladentorte

Zu meinem achten Geburtstag (1973)hatte meine Uroma eine lecker aussehende Schokoladentorte gemacht. Ich sah die Torte, probierte davon, meine Mutter schaute mich an, da ich einen ungewohnt fassungslosen Blick hatte. Was los war? Tja, meine Oma probierte auch von der Torte und auch sie fand sie seltsam ungewoehnlich. Jetzt mal eben die Aufloesung des Knotens. Ganz einfach: Meine Uroma hatte das Zuckergas mit dem Salzglas verwechselt. So weit ich weiss, sahen beide Glaeser ziemlich gleich aus. Das eine hatte glaube ich ein gruenliches und das andere ein blaeuliches Muster auf dem Glas. Meine Uroma war zu dem Zeitpunkt 75 Jahre alt. Da kann das schonmal passieren. Na ja und wenn man nicht aufpasst kann es das in jedem anderen Alter auch! "Groehl" Und statt dessen gab es Salztorte. Und glaubt mir das schmeckt nicht wirklich gut. Also langer Rede kurzer Sinn: Meine Mutter ist dann mal eben zum Kaufmann gegangen und hatte da einen neuen Tortenboden geholt. Meine Uroma setzte sich dann sofort daran, den vorhandenen Schaden zu korrigieren und hat eine neue Schokoladentorte mit Zucker gebastelt, die dann auch wieder wie immer vortrefflich schmeckte. Hatten uns beoemelt ueber die Situation und zwei Stunden spaeter kamen wir dann doch noch zu unserem Kaffeekraenzchen. War dann wieder legger wie gewohnt.



So was von Missverstaendnis

Es war 1986 und in der Zeit um die es gerade geht hatte ein Freund eine Zeit lang bei mir gewohnt. Eines Tages ist er fruehmorgens losgegangen und ich fragte ihn, wann er denn wiederkomme. "Oooch", sagte er "Ich bin so gegen zwei Uhr wieder da. Und ich wartete und wartete. Irgendwann war es dann 14 Uhr und er kam nicht. Er kam des Nachts dann. Um zwei Uhr. Ich so zu ihn: "Alter ich hatte gedacht du schneist gegen 14 Uhr wieder rein". "Nee", sagte er, "Ich hatte doch gesagt, dass ich gegen zwei Uhr wieder da bin. Diese alte Pappnase. Wie heisst es noch so schoen, "Die Sprache ist die Quelle aller Missverstaendnisse. Ist wohl wahr :-) So wat doofes aber auch! Lol"


Der Schnodderfaden

Und zwar war ich anfang der 90er Jahre mal beim Zahnarzt gewesen. Der Zahnarzt war in Bremerhaven Leherheide und ich wohnte in Bremerhavern Lehe. Zu der Zeit bin ich Fahrrad gefahren und ich bin ueber Spaden nach Hause gefahren. Das war der kuerzeste Weg. Der Zahnarzt hatte, ich weiss nicht was er gemacht hatte, mir alles im Mund betaeubt gehabt und die untere Gesichtshaelfte war dementsprechend auch betaeubt. Als ich dann die Spadener Strasse entlang gefahren bin, kam mir Regina entgegen, die ich schon Jahre nicht mehr gesehen hatte. Aber zum Reden kamen wir nicht. Uns reichte es uns mal eben zuzuwinken und dadurch mal eben Hallo zu sagen. Jetzt kommt was saupeinliches. Und zwar, hatte ich nen riesig langen Schnotterfaden (Ich schaetze mal 10 cm lang) an der Nase und ich merkte das erst, nachdem sie schon wieder weitergefahren war. Das war echt saupeinlich. Seit damals habe ich sie leider nicht wieder gesehen. Sollte mir das zu denken geben? Ich denke und glaube das mal nicht. LoL



Die naechsten zwei Erlebnisse die ich hatte und die schon gut waren, aber bei denen ich etwas schlagfertiger haette sein sollen:


Juergen von der Lippe und seine Taschenlampe

Es war 1982 oder 1983 da war Juergen hier in Bremerhaven und hatte da in der "Schleuse" das war eine Jugendfreizeitstaette, die in der oberen Fuzo (Fussgaengerzone) war ein Konzert gegeben. Der damalige Freund meiner Schwester wollte mit ihr da hin und sie hatten auch schon die Karten dafuer. Tja Baffy konnte, ich weiss nicht mehr weswegen nicht mit ins Konzert und dann ist ihr Freund mit mir zu Juergen. Und das war dann auch eine Geschichte fuer sich.

Das verhielt sich wie folgt:

Wir sassen glaube ich in der zweiten Reihe und waren nur ein paar Meter von der Buehne entfernt. Juergen hatte angefangen, aber er musste seine Gitarre erstmal neu stimmen. "Oh" sagte er, "Die ist zu hoch gestimmt. Ich so aus dem Publikum "Nee, zu tief" Och sagte er, zu hoch zu tief ist alles relativ. Er nun wieder. Das war irgendwann am Anfang der Show. Irgendwann musste ich mal pullern, stand auf und ging den Mittelgang in Richtung Ausgang entlang. Denn da lang musste ich wenn ich zum Pott wollte. Dann ein Zwischenruf aus dem Publikum "Der erste geht schon". Alles lacht. War ja witzig. Und was machte Juergen? Er hatte, ich weiss nicht weswegen eine Taschenlampe auf seinem Tisch vor sich.
Diese nahm er sich und leuchtete mir hinterher. Er sagte zu mir "Wo willst Du denn hin? Ich sagte so in der Art zu ihn "Ich muss mal pullern". Als ich wiederkam fragte er mich dann "Wie es denn war". Na ja, ich sagte "War alles OK" oder so. Die Story kam glaub ich auch bei den Zuschauern gut an. Hatte wat. War eine Situationskomik fuer sich.
Im Nachhinein waere es schlagfertiger gewesen, wenn ich zu ihm gesagt haette "Du haettest mitkommen sollen und mir helfen. Denn der Arzt hat mir schweres Tragen verboten. Aber auf die Idee kam ich nicht. Da kam erst spaeter jemand darauf. War schon ganz gackig der Abend. Haette ich net gedacht ;-)


Und dann beim Weihnachtszauber


Weihnachtszauber in der Stadthalle

Es war beim Weihnachtszauber 1987 oder 1988. Da bin ich mit meiner Schwester hin gegangen das war am ersten oder zweiten Weihnachtstag wie in jedem Jahr. Hatte keine Ahnung, was einen da so erwartet, aber neugierig war ich doch schon. Wir standen da so zwischen den Zuschauern und auf einmal wird von der Buehne aus in die Zuschauermenge gefragt, "Wer moechte denn beim naechsten Spiel mitmachen. Ich auch wie ein braver Schueler meine Hand in die Luefte gestreckt und sagte dann "Ich, Ich" Vielleicht lag es daran das ich eh schon ein wenig lang bin oder ich weiss nicht weswegen, aber die haben mich auf die Buehne gerufen. Und Zuschauer waren ungefaehr 4000 bis 5000 da in der Stadthalle in der das Spektakel stattfand.
Ich also mit noch nem anderen Zuschauer der auch ausgewaehlt wurde auf die Buehne rauf und dann sagte man uns woraus das Spiel bestuende. Ganz einfach: Wir sollten einen Strip auf der Buehne machen. Na ja, da ich von Komplexen nicht mehr so beseelt bin hatte ich fast kein Problem da mitzumachen. Also fingen wir an uns Stueck fuer Stueck zu entblaettern. Als ich an der Hose angelangt war wurde mir bewusst, dass mein Zauberstab von der Unterhose nicht richtig eingepackt war und an einer Seite herausschaute. Natuerlich unter der Hose ist klar. Und das waere dann irgendwie doof gewesen die Hose herunterzuziehen. Haette ich normal kein Problem mit gehabt, aber so rinen unerotischen Anblick wollte ich dann auch nicht praesentieren. Also habe ich mich ab da an aus dem Spiel ausgeklinkt. Und spaeter sagte noch jemand zu mir, dass ich das ja so haette regeln koennen, das ich beide Hosen gleichzeitig herunterziehe. Haette ich auch kein Problem mit gehabt, aber auf die Idee das Spiel so weiter mitzuspielen kam ich dann leider nicht. So doof kann man sein.
Als ich auf der Buehne war hoerte ich aus den Zuschauerreihen Leute Raimund Raimund rufen von denen ich gar nicht wusste, das sie auch da waren. Das waren gute Freunde aber keiner wusste vom anderen das der andere auch auf dem Weihnachtszauber war. Es gibt sogar noch ein Foto davon, das meine Schwester geknipst hatte, aber leider weiss ich nicht mehr wo es ist. Kann aber nicht weit weg sein. Und wenn ich es finden sollte, werde ich versuchen es noch nachtraeglich einzubauen.Habe das Foto heute wiedergwefunden. Hat zwar eine doofe Qualitat, aber man kann doch ein wenig erkennen ;-)




Die Schlange

Es war in der Zeit, als ich noch im Herbert Ritze Weg gewohnt hatte, da war ich bei einem guten Freund der ein Haus in der Spadener Strasse hat zu Besuch und mein Freund erzaehlte mir, dass sich in seinem Kellerfenstervorraum eine Schlange verirrt hatte. Natuerlich war ich neugierig und wollte sie sehen.
Ich also hin zu dem Ort des Geschehens, habe mir die Schlange, die eine Ringelnatter oder Blindschleiche war - auf jeden Fall ungefaehrlich angeschaut und bin auf die Idee gekommen sie mit zu mir nach Hause zu nehmen und dann am nsechsten Tag zu ueberlegen, was weiter werden wird. Ich wollte sie mir nochmal genauer anschauen und haette sie dann wahrscheinlich wohl wieder in die Freiheit entlassen. Die Schlange wusste das aber scheinbar nicht.
Ich hatte sie zum uebernachten in eine Schublade gesetzt, auf der eine Glasscheibe mit einem zwar schmalen, aber ausreichenden Spalt zwischen Glasscheibe und Schublade damit da auch Atemluft fuer sie hereinkam.
Als ich des Morgens zu ihr kam, merkte ich, dass sie es geschafft hatte sich zu befreien. Ich weiss nicht wie, ob sie sich so duenne machen konnte, dass sie dadurch passte oder ob sie so viel Kraft hatte, dass sie die Scheibe zur Seite druecken konnte. Sah aber nicht so aus und das haette ich wahrscheinlich gemerkt.Auf jeden Fall: Sie war weg. So was doofes aber auch. Ist natuerlich klar, das ich mich fragte wo sie geblieben war. In der Wohnung war sie nicht mehr. Ne Zeit spaeter hoerte ich das bei einem Nachbarn eine Schlange - ich glaub im Schlafzimmer aufgetaucht war und keiner wusste wo sie herkam. Alles gut Folgeschaeden der Aktion sind mir nicht bekannt. Denn von denen haette mir die Person, die mir das erzaehlte wohl auch berichtet.



Die Telefonzellenverarsche

Im Jahre 1984 haben wir mal Leute auf eine ganz andere Art veraeppelt, als es zu der Zeit moeglich war. Und zwar habe ich mich von meiner Mutter anrufen lassen und das Telefonklingeln aufgenommen, da ich die Aufnahme zum Veraeppeln brauchte. Ich bin dann mit einem Bekannten in die Stadt gegangen und hatte eine Tuete mit einem Walkman mit Aktivboxen dabei. Ich weiss nicht, ob ihr aus Bremerhaven kommt, aber in der Fuzo (Fussgaengerzone) war gegenueber von Karstadt eine Telefonzelle. Und als wir da waren war es spaet abends oder nachts, In der Zeit war es da ziemlich ruhig, so das man fast die Floehe husten haette hoeren koennen. Dann habe ich die Tuete mit dem Walkman und den Boxen an die Seite der Telefonzelle gestellt und immer dann wenn Leute in der Naehe waren, bin ich schnell hingegangen und habe die Aufnahme mit dem Telefonklingeln zum Abspielen angemacht. Und es klingelte und klingelte und klingelte. Die ersten Opfer waren ein Paerchen, das da entlang lief. Sie waren bei der grossen Kirche die ungefaehr 50 Meter weit entfernt war. Sie hoerten das Telefonklingeln, tuschelten und tuschelten. Und das Telefon klingelte und klingelte scheinbar. Nach kurzer Zeit riss er sich von seiner Freundin los, rannte zur Telefonzelle und nahm en Hoerer ab. Wir waren auf einer Rasenflaeche die fast neben der grossen Kirche war. Dann sind wir zu ihm hin und haben uns gekringelt vor Lachen. Na ja, dann kam noch ein Fahrradfahrer dem das Ganze auch ein wenig suspekt war und er hatte ganz unauffaellig und normal erstmal Schaufensterbummel vor einem Lederwarengeschaeft gemacht, dass auch nur 20 Meter weiter auf der anderen Strassenseite der Nebenstrasse war, hatte immer wieder verstohlen entweder ins Geschaeft oder zur Telefonzelle geschaut. Und das Telefon klingelte und klingelte. Dann hatte auch er sich ein Herz gefasst und sich von seiner Neugierde ueberrumpeln lassen und ist zur Telefonzelle gefahren. Als auch ihm klar war das er verarscht wurde, ist er dann wahrscheinlich etwas verwirrt "schnellstens" weiter gefahren. Dann kamen noch ein paar Auswaertige aus einem anderen Bundesland, die die Aktion so was von cool fanden, dass sie gleich mitmachen wollten. War echt witzig die Aktion.

Nachtrag:
Leider kann man die Aktion heutzutage nicht mehr wirklich wiederholen, da es heutzutage ja moeglich ist in einer Telefonzelle angerufen zu werden. Hatte auch seine Vorteile, denn es gab eine kurze Zeit, in der wir kein Telefon hatten sondern nur Handy und wir hatten allerdings sehr oft mit meiner Oma telefoniert. Also war es naheliegend, dass meine Oma zu einer abgemachten Zeit da in die Telefonzelle die bei uns vor der Tuer ist anrief und wir dann mit ihr reden konnten. Wir haben immer ziemlich lange telefoniert und auf die Dauer waere es fuer einen einzelnen sehr teuer gewesen. Ab und an haben wir angerufen und ansonsten sie. Zu der Zeit hatten wir ziemlich wenig Taler und meine Oma hatte das nicht einmal ansatzweise ruiniert. Also so gesehen hatte das was fuer sich.



Der geschrottete Anrufbeantworter

Eines Tages begab aich folgende Situation: Und zwar haben wir bei einer Freundin von uns angerufen. Sie war aber leider nicht zu Hause. Ich wollte der Freundin etwas erzaehlen und leider war nur ihr Anrufbeantworter ansprechbar. "Na ja" dachte ich mir, was mach ich denn da jetzt? Und dann kam mir wohl in den Sinn, dass ja auf nem Antwortbeantworter mindestens eine halbe Stunde an Platz auf der Casette ist und es ja selten Menschen gibt, die es nutzen ihn zu nutzen. Und dementsprechend brauchte ich ja nur das, was ich erzaehlen wollte in mehreren Anrufen nacheinander zuerzaehlen und schon kommen die Informatione ja auch bei ihr an. Tja war irgendwie scheinbar keine sehr gute Idee. Normalerweise haette es kein Problem sein duerfen, aber leider war der Anrufbeantworter nach meinen paar Monologen hinterher kataputt. War zwar witzig aber irgendwie saudoof. ;-)



Die Wespe im Winter


Irgndwann vor ein paar Jahren, lag ich im Bett und wachte durch einen Schmerz unter dem Bauchnabel auf. Ich dachte so "Meno, was ist das und won kommt das her"? Als ich dann die Bettdecke wegnahm um genauer zu schauen, was da los ist fand ich die Erklaerung dessen. Und zwar: lag neben dem Aua eine Wespe und die hatte mich da getroffen. Ich war etwas verwundert, denn wie kam die denn unter die Decke?. Und das mitten im Winter. Na ja, ich bin dann zur Apotheke gefahren und habe gefragt "Gibt´s da was, das gegen das Aua hilft"? Die Apothekerin hatte einen Tip.
Ich sollte die Stelle mit Fenistil einreiben. Und das half saugut. Dann habe ich hinterher allerdings noch erfahren, das in Fenistil Parabene enthalten sind. Parabene sind nicht sonderlich gesund und soweit ich weiss, wie so viele andere Dinge krebserregend und es gibt auch Menschen, die allergisch darauf reagieren. Zum Glueck hat es bei mir wie gesagt definitiv geholfen und so weit ich weiss, auch keine allergischen Reaktionen verursacht. Das hatte letztendlich was. Und die Moral von der Geschicht: Wespen im Winter die koennen auch stechen. Ob man will oder nicht.



Die Kartoffel

Vor ein paar Wochen war meine Frau beim Einkaufen. Als sie an der Kasse, stand schaute sie durch die Ladentuer,
die durchsichtig ist nach draussen auf den Fussweg. Da lief ein 8 bis 10 jaehriger Junge mit einer Leine entlang.
Eigentlich ja nichts ungewöhnliches.
Man denkt ja, das dann am anderen Ende der Leine wohl ein Hund daran war, den er Gassi führte.
Als sie genauer schaute sah sie, dass da kein Hund an der Leine war. Und was er Gassi fuehrte konnte sie wahrlich
nicht glauben. Wir können ja mal ein Ratespiel machen und ich bin mir ziemlich sicher, dass ihr wohl nie und nichtich
herausfinden werdet - selbst nach 1000 maligem oder mehr raten - was da am anderen Ende der Leine Gassi geführt wurde.
Ich konnte es auch nicht glauben.
Er ging mit einer Kartoffel an der Leine spazieren. Das hat mein Kopfkino doch ein wenig verwirrt und weder ich noch
andere wissen bis jetzt nicht, was der Grund war.
Ist dieser Junge einsam oder ist er vielleicht krank? Wollte er gerne ein Haustier haben und es wurde ihm von den
Eltern, aus was weiss ich für nem Grund, verboten, hatte er ne Wette verloren, oder ist er nur ein verkappter Scherzkeks
- was wahrscheinlich nicht der Grund war. Wie auch immer. Seltsam. Aeusserst seltsam. Da weiss man beim Besten Willen nicht, ob man da nun eher lachen oder weinen sollte. Da streiten sich die Gelehrten sowohl, was die Situation an sich angeht, als auch wie man darauf reagieren sollte.



Die versuchte Radtour nach Holland

Wir waren mal wieder eine Viererclique und wollten einmal mit dem Fahrrad zusammen eine Fahrradadtour nach Holland machen. Wir sind dann ohne vorher gross zu ueberlegen und zu organisieren einfach so losgefahren. Wir hatten weder ein Zelt dabei und unser Äquitment das wir mitgenommen hatten war ziemlich duerftig. Frank hatte zu der Zeit ein Gibsbein und ist dennoch mitgefahren. Aber immerhin hatten wir Musik dabei. Ich hatte mir einen Radiorecorder vorne auf dem Lenker festgemacht und so gab das mit der richtigen Musik den richtigen Drive fuer die Fahrt. Also wir sind so weit gefahren, wie wir an dem Tage kamen und das war bis nach Westerstede. Als wir da waren, waren wir schon etwas kaputt und beschlossen dann, dass wir erstmal fuer eine Nacht in Westerstede im Wald uebernachten und am naechsten Tag den Rest der Strecke in Angriff nehmen. Westerstede ist ungefaehr die Haelfte des Weges gewesen.
Wir hatten wie gesagt kein Zelt dabei und auch keine Luftmatratzen. Aber immerhin hatten wir Decken dabei. Dann hatten wir es uns mitten im Walde auf dem Boden gemuetlich gemacht und da uebernachtet so unter freiem Himmel und so. Nur die Baeume waren ueber uns. Auf dem Boden liefen riesengrosse so 5 is 7 Centimeter grosse schwarze Kaefer und etliches an anderem kleinen Getier herum.
Aber da wir zu der Zeit schon grosse Jungen waren, standen wir darueber und ignorierten es. Am naechsten Tag haben wir gemerkt, dass das doch keine so gute Idee gewesen war einfach so ungeschuetzt auf dem Boden zu schlafen. Denn nach genauerer Betrachtung sahen wir, dass einige Zecken sich in uns verliebt und festgesogen hatten. Ich hatte mir glaube ich fuenf Zecken eingefangen. Und eine davon an der rechten Seite meines Hodens. Da ging mir der Allerwerteste irgendwie doch ein wenig auf Grundeis. So viel gibt es an Informationen darueber, was durch Zecken alles an Krankheiten ausgeloest werden kann. Wie Boreliose oder so etwas. Lange Rede kurzer Sinn. Wir beschlossen die Fahhradtour erstmal zu verschieben und es dann vielleicht unter anderen Umstaenden nochmals zu versuchen die Tour zu wiederholen. Frank mit seinem Gibsbein hatte ja verstaendlicher Weise auch seine Probleme damit. Aber das er es versucht hatte mitzufahren war schon echt knorke. Die Tour war so ubgefaehr 1990 und wir haben jetzt 2015. Leider ergab sich aus den unterschiedlichsten Gruenden heraus bis jetzt leider noch nicht die Moeglichkeit die Tour zu wiederholen. Aber es war trotzdem eine Situation mit einer ganz eigenen Wertigkeit. Bin ja mal gespannt ob wir es jemals schaffen werden.



Die Tuerdusche

Es war in der Zeit, in der ich im Herbert Ritze Weg 1 gewohnt, in der ich meinen Strom selber hergestellt und jahrelang in einer Art Halbaskese gelebt hatte. Da kam mir eines Tages eine meiner Ideen, um Leutchen und Freund zu aergern, die ein wenig zu neugierig waren und mir und meinen Warnungen und Aussagen nicht wirklich Glauben schenken wollten. Ich hatte eine Scheibenwischerpumpe und den dazugehoerigen Wassertank an die Innenseite meiner Wohnungshaustuer angebaut, ein Loch in die Haustuer gebohrt und einen Schlauch der vom Ausgang der Pumpe kam durch das fast nicht sichtbare Loch in der Haustuer gesteckt und aussen an den Tuerrahmen der zu der Tuer gehoerte einen zusaetzlichen Schalter angebaut an dem in etwa zu lesen war: "Diesen Schalter bitte nicht druecken, denn das ist keine Klingel". Nun denn was soll ich sagen? Ich fand das lustig, denn wenn man auf den Schalter drueckte und vor dem Loch in der Tuer aus dem der nicht sichtbare Schlauch herausschaute stand was zwangslaeufig passierte, wenn man auf die richtige Klingel druecken wollte dann koennte es sein, das man etwas nass werden wuerde. Das allerdings hatte ich in Weiser Vorraussicht nicht dabei geschrieben. Tja was soll ich sagen? Eines Tages standen Mitarbeiter der Firma denen das Haus gehoerte und die ja meine Vermieter waren bei mir vor der Tuer und klingelten bei mir indem sie auf die normale Klingel drueckten denn sie wollten etwas von mir. So erzaehlte man mir spaeter. Fragt mich nicht, was sie wollten, denn ich war scheinbar nicht zu Hause. Und da sie mich ja nicht erreichten, hatten sie den Schalter am Tuerrahmen gesehen und nicht geglaubt was da stand. Tja seltsam das Kopfkino der Menschen. Ihre Neugier uebermannte sie und das haetten sie nicht machen duerfen. Ich hatte doch voher gewarnt. Sie drueckten den Schalter an dem Tuerrahmen und sind dann etwas nasser als vor dem Druecken des Schalters von Dannen gezogen. Als ich das hoerte, fand ich das selbstverstaendlicherweise witzig. Wie lange ich da danach noch gewohnt hatte weiss ich net mehr. Aber ich glaube nicht mehr allzulange, denn damit, das ich ein kleines selbstgebautes Windrad auf dem Balkon angebaut hatte waren sie auch nicht einverstanden. Das hatte ja kaputt gehen koennen und jemand haette etwas davon abbekommen koennen. Die Wahrscheinlichkeit dessen das das passieren koennte lag meiner Meinung nach so gegen Null. Na ja so war das eben. Zumindestens erinnere ich mich irgendwie gerne daran.



Die juedische Geburtstagesfeier

Eines Tages, als ich noch in der Langener Landatrasse 78 wohnte, kam ein Freund zu mir und erzaehlte von jemandem, der immer und immer wieder behauptet hatte, dass es ein Jude ist und sich damit bruestete. Er kannte diesen Menschen sehr gut und dachte sich, den muessen wir einmal aus Spass an der Freude ein wenig hochnehmen, verwirren und veraeppeln auf Grund seiner Aussage. Denn keiner hatte ihm das geglaubt, da er es auch immer scherzhafter Weise gesagt hatte. Die Betonung die Gestiken und Mimiken machen halt eine Menge aus.
Keiner von uns ist auch nur im entferntesten judenfeindlich und auch ich habe sehr gute Freunde (sind sogar welche meiner besten Freunde)mit juedischen Wurzeln und ich selber bin wie ihr vielleicht auch wisst zumindestens wenn ihr mich kennt ein an Gott glaubender Mensch sprich ein Christ. Soviel mal eben zur Vorgeschichte um allen durch diesen Text evtl entstandenen oder noch entstehenden Missverstaendnissen gleich profilaktischer Weise Einhalt zu bieten. Jetzt geht es weiter im Text.
Mein Freund hatte die Idee bei demjenigen um den es sich dreht auf einer Geburtstagsfeier aufzutauchen und ihm ein Staendchen zu singen. Und zwar machten wir das zu dritt. Das heisst, wir sind allerdings zu viert bei ihm auf seiner Feier aufgetaucht, denn ich wollte, dass meine Freundin die ich zu der Zeit hatte unbedingt dabei ist. Also hatten wir sie kurzerhand zwischendurch auf der Fahrt zur Party abgeholt. Sie kann durchaus spontan sein und das war sie dann letztendlich auch. Denn fuer sie war das auch so eine spontane Aktion wie fuer mich.
Wir klingelten und jemand machte uns die Tuer auf. Wir so zu ihm "Wir sind Verwandte und wollen besuchen unseren Bruder Luzano um ihm ein Staendchen zum Geburtstag singen". Die Personen, die un an der Tuer empfangen hatte musste voll grienen. Sie sagten zu uns, Das Luzano im Keller ist, in dem sich gerade der groesste Teil der Party abspielte und zeigten uns gerne den Weg dort hin.
Wir sahen etwas fremdartig aus in unseren Verkleidungen. Mein Freund der das Ganze angeleiert hatte, hatte ein juedisches Kaeppi auf und stand waehrend des Auftritts vor Luzano in der Mitte von uns, der andere der mit aufgetreten ist, hatte glaube ich Hippieklamotten und ich hatte einen alten Omapelzmantel an, den Du auf dem folgenden Bild sehen kannst, das kurz´bevor wir zur Party losfuhren bei mir auf dem Hof aufgenommen wurde. Der andere Hippie hatte eine Gitarre dabei und meinereiner auch.
Als wir dann endlich vor Luzano standen, fingen wir an zu singen und Gitarre zu spielen. Gesungen hatten wir Hava Nagila Hava. Er schaute uns ein wenig verwundert an, aber war durchaus amuesiert darueber. Na ja, dann haben wir noch ein wenig mitgefeiert und sind dann irgendwann von dannen gezogen. War nur goil der Film. Fanden die anderen Gaeste auch.



Die automatische Musikanmachschaltung

Es war im Jahre 1995. Und zwar muss es im April/anfang Mai gewesen sein. In der Zeit, hatte ich mal wieder eine Idee. Und zwar hatte ich mir einen Schalter an die Haustuer angebaut, mit dem man, wenn man die Haustuer aufmachte automatisch einen vorher, bevor ich losging ein und angestellten Radiorecorder angemacht hatte. Fand ich witzig. War etwas kompliziert und doch relativ einfach die Schaltung, denn da musste ich ein 6 Volt Relais zwischenschalten, das widerum ein anderes 220 Volt Relais schaltete das dafuer Sorge trug, dass der Cassettenrecorder Strom bekam und dann die Cassette abspielte.
Am 6 Mai 1995 habe ich in der Nacht zum 7 Mai meine Frau kennengelernt und ab dem 7 Mai wohnten wir bereits zusammen. Als Bianca das erste Mal zu mir kam, hatte ich sie abgeholt. Als wir dann zuhause bei mir vor der Wohnungstuer standen und ich die Tuer aufgeschlossen hatte, ging automatisch die Musik an. Sie fragte mich, ob ich die Musik angelassen hatte, als ich losgegangen war. "Nee" sagte ich, "das habe ich so geschaltet, dass die Musik angeht, wenn die Haustuer aufgemacht wird". Ich weiss sogar noch, welches Lied als erstes lief. Und zwar Carpet crowl von Genesis. Den Song fand ich zu der Zeit megagoil. Und ich liebe ihn noch heute. Im Laufe der Zeit ist dann das 6 Volt Relais kataputgegangen und die Schaltung ging dann dadurch nicht mehr. Haette mir zwar wohl ein neues Relais kaufen koennen, aber das habe ich dann nicht mehr gemacht, weil mich in der Zeit dann doch andere Dinge interessierten, als diese praktische Spielerei und meine Prioritaeten letztendlich von mir dann ganz anders gesetzt waren. Die Schaltung mit der Musik war zwar witzig und ein Film fuer sich, aber letztendlich kein absolutes Muss. Wenn es mir mal wieder in den Sinn kommen sollte, es wieder so anzuschliessen, dann koennte es sein, dass ich mir das Relais neu kaufen und die Schaltung neu anschliessen werde. Mal sehen wie es kommen wird.



Unsere "uebermoebelierte"Wohnung

Die meisten Menschen die zu uns kommen wundern sich darueber, dass hier so viele Sachen stehen. Habe auch schon die Bezeichnung uebermoebeliert gehoert. Finde ich eigentlich gar nicht. Ich sehe das Ganze von einer ganz anderen Warte aus.
In einer "normalen" Wohnung stehen meistens nur ein Stubentisch, eine Couch mit Sesseln, ein Fernseher, eine Stereoanlage, vielleicht sogar noch ein Buecherregal und oder ein Computer der meistens wenn er genutzt wird, entweder zum Spiele spiele oder um Videos bei beispielsweise "Du Schlauch" - muesstest du ins Englische uebersetzen diese beiden Woerter die in Anfuehrungsstrichen stehen um zu wissen, was ich meine. Denn haette ich den Namen in Englisch geschrieben koennte ich dadurch Aerger bekommen - zu gucken, und na ja vielleicht noch ein paar Staubfaenger und unnuetzen Klimbim im Wohnzimmer, die das Ganze ein wenig behaglicher und wohnlicher machen sollen. Man waere das fuer mich langweilig. Unter diesen Umstaenden ist und wird man doch automatisch genoetigt, als Zeitvertreib und Hobby Fernsehen zu gucken oder Spiele zu spielen. Ist zwar manchmal echt witzig und durchaus auch mal eine Idee, aber auf die Dauer unmd immerdar ist es definitiv kontraproduktiv. Auf Dauer ist es meiner Meinung nach reine Zeitverschwendung.
Na klar kann man durchaus so leben und das kenne ich mehr oder weniger zwangsweise auch noch. Ist aber schon 25 Jahre her. Mir wird sehr oft gesagt hier moechte ich beileibe nicht wohnen. Da lobe ich mir meine ganz einfach und pflegeleicht gehaltene Wohnung. Da hsbe ich nicht viel Arbeit mit und das ist ihnen das Wichtigste. Muss ich akzeptieren, aber ich fuer mich selbst komme damit nur zur Not aus. OK, Einerseits predige ich vom Minimalismus und andererseits stehen hier Sachen herum, auf die man auf Grund des Prinzipes verzichten koennte. Nebenbei gesagt, sind diese Sachen nur von geringen materiellen Wert der mich wirklich nur am Rande interessiert. Haben moechte die Dinge eigentlich keiner.
Es sind Dinge, wie zum Beispiel eine´alte Gitarre und eine "primtive" Orgel die ich mir angeschafft hatte, da ich liebend gerne Musik mache und einen mittlerweile halbwegs veralteten Computer, damit ich der Welt meine Musik zum Hoeren und mein Geschreibsel wie meine Buecher zum Lesen anbieten kann. Ich versuche meine Zeit nicht ausschliesslich mit Fernsehgucken zu vergeuden, so wie es viele Menschen die ich kenne machen, da sie an sonst nix Interesse haben oder nichts gelernt haben mit dem sie etwas anfangen oder aus dem sie etwas machen koenn(t)en oder wollen, sondern ich moechte abens sagen koennen das ich durch das, was ich den Tag ueber gemacht hatte ein wenig weiter gekommen bin. Es geht mir nicht darum niemals Fernsehen zu gucken oder niemals ein Spiel zu spielen, sondern ich moechte meine Zeit moeglichst verwenden und nicht verschwenden. Denn was ist es denn letztendlich? Im Uebermass und fast ausschliesslich so gehandelt vergeudest Du dadurch Dein Leben. Moectest Du das denn wirklich?



Eine Geschichte irgendwie a la Aschenputtel

So vor ein paar Jahren ist mein Papa mit seiner Freundin in den Urlaub gefahren. Wir telefonierten vorher miteinander und da fragte ich ihn, ob er mir denn etwas schoenes mitbringen koennte. Er sagte da zu mir "Hmmm, was soll ich Dir denn mitbringen?." Ich sagte da zu ihm "Kennst Du das Maerchen "Drei Nuesse fuer Aschenbroedel?. Das ist eine Aschenputtelversion und da gibt es ja in dem Maerchen ja die beiden bösen Stiefschwestern, die böse Stiefmutter von Aschenputtel und Aschenputtel selber. In dem Maerchen ist der Vater auch auf die Reise gefahren und die Stiefschwestern fragten ihn auch, ob er ihnen etwas schoenes mitbringen koennte. Sie wollten Schmuck und teure Kleider und Aschenputtels Vater fragte Aschenputtel, ob sie auch etwas haben möchte. Da sagte sie zu ihm "Bring mir bitte das Erste, das Dir ueber den Weg kommt mit". Das hat er dann auch gemacht. Das waren drei Haselnüsse, die ihm dann auf dem Weg an den Kopf striffen und die hat er dann eingesteckt und sie Aschenputtel mitgenommen. Als er sie ihr dann gab hatte sie die Nuesse eine nach der anderen in ein Megakleid und eine Kutsche mit allem was dazu gehoert verwandeln koennen, damit auch sie zum Ball des Prinzen mitgehen koennte so wie auch ihre Stiefschwestern. Lange Rede kurzer Sinn: Eigentlich kennt ja wohl wirklich jeder dieses Maerchen und ich denke mal, dass ich die Geschichte wirklich nicht weiter erzaehlen brauche. Fakt ist das ich ihn bat das er mir bitte das erste, was ihm ueber den Weg kommt ja mitbringen könnte. Das machte er dann auch. Und zwar den Aschenbecher, den ihr auf dem ersten Bild sehen koennt. Und nebenbei erwähnt und nicht zu dieser Geschichte dazu gehörig ist: Den Aschenbecher auf dem zweiten Bild den hat mein Opa, der uns bis 1980 mit seiner Anwesenheit beglückt hatte damals im Set auf der Arbeit hergestellt. Er war Maler und Lackierer.



Die Kabarettvorstellung und die Torte

Irgendwann im Jahre 1985 hatte ich folgendes Erlebnis. Ich war abends in der Stadt im Wally und habe da einen Freund wiedergesehen, der in einer relativ berühmten Kabarettgruppe mitmachte und mit der Gruppe auch regelmaessig aufgetreten ist.
Die Mutter meiner derzeitigen Freundin die mochte mich irgendwie nicht - ok sei es ihr gegoennt -, aber ich weiss, dass sie an einem bestimmten Tage auch zu der Vorstellung dieser Gruppe gehen wollte. Da kam mir eine Idee.
Ich fragte meinen Freund ob es moeglich waere, dass ich an genau dem Abend an dem die Mutter in der Vorstellung sein würde mich da einklinken koenne, um sie ein wenig zu aergern und zu verwundern. Denn das nun gerade ich da mitmache, damit hätte sie dann beileibe nicht gerechnet. "OK", sagte er "das ist an dem Tage ueberhaupt kein Problem, denn es ist die letzte Vorstellung in der Saison und dem Jahr und da veraeppeln sich die Akteure immer oder lassen sich irgendeinen anderen Schabernack einfallen."
An dem Tag vorher gab es auch eine Vorstellung mit diesem Programm. Und selbstredenderweise habe ich mir das mit meiner Freundin zusammen angeschaut, auch aus dem Grunde, dass ich da dann sehen konnte, wann ich wo und in welcher Szene auftauchen sollte.
Er hatte die Idee das ich einfach mit einer Torte während der Vorstellung auf der Buehne auftauchen koenne und versuchen sollte, sie an den Mann zu bringen. So mit den Worten "Entschuldigen sie bitte ich habe hier eine Torte, die hier jemand bestellt haben muss und die ich hier abgeben soll. Das hatte ich dann auch gemacht. Bin ueber den Backstagebereich mit der Torte in den Haenden auf der Bühne aufgetaucht und habe versucht die Torte loszuwerden. Ausserst betretene Gesichter starrten mir entgegen.
Nee sagte die Gruppe, das kann nicht angehen, bitte gehen sie mit der Torte von der Buehne, wir haben wie sie sehen koennen hier grade eine Vorstellung. Gehen sie doch zu der Küsterin. Vielleicht hatte sie ja die Torte bestellt. OK ich dann wieder von der Bühne (auch durch den Backstagebereich) und mich dann erstmal nebenbei ins Publikum geschmuggelt und mir die Vorstellung aus einer anderen Perspektive angeschaut. Eben aus der normalen als Zuschauer. Ich wusste, dass ich nochmal zum Zug kam und hatte da dann die Situation abgewartet bis sie dann kam.
Und zwar sollte ich nochmal von einem andren Platz auf der Bühne auftauchen. Und zwar aus dem Suflörkasten. In der Pause bin ich dann da hereingetiegen, natürlich mit der Torte im Gepäck, und da ich wusste an welcher Stelle die Akteure bei einem bestimmten Gag auf der Bühne standen hatte ich den Deckel vom Suflörkasten nach oben hin dadurch geoeffnet indem ich ihn mit Wucht an eine bestimmte Stelle auf der Buehne geschmissen habe auf der niemand stand, bin dann ganz allmählich langsam mit der Torte in den Händen aufgetaucht und sagte dann zu den Akteuren "Die Kuesterin hat kein Geld fuer solche Sachen.
Nachdem ich mein Programm abgerissen hatte setzte ich mich wieder ins Publikum und schaute mir den Rest der Vorstellung und das Gesicht der Mutter meiner Freundin an. Das war einfach nur genial das Ganze. Es gab da noch einen Spionagegag und einer der Akteuere war zwischenzeitig draussen gewesen. Als er dann endlich wieder auf der Buehne war fragte man ihn wo er denn wohl gewesen war. "Ach" sagte er "Ich musste noch einen Terroristen verhaften. Der rannte mit einer Torte durchs Ministerium".



Bei der kirchlichen Hochzeit

Leute wisst ihr was echt doof war? Als wir 1995 kirchlich heirateten hatte man uns vorher gefragt, was sie denn fuer Musik spielen sollen. Wir dachten uns, dass die ueblichen Lieder wie zum Beispiel der Hochzeitsmarsch automatisch gespielt werden und mir fiel da nur "Danke fuer diesen guten Morgen" ein, da ich wusste das meine Mutter dieses Lied liebt.
Na ja, tja das war dann das einzige Lied das sie in der Kirche gespielt hatten. Echt voll doof, wenn man im Nachhinein daran zurueckdenkt. Aber was solls. Verheiratet hat man uns auch mit weniger Musik. Da fehlte nur etwas beim romantischen Flair. Gibt schlimmeres aber war irgendwie unkultig. Aber dennoch schoen im Ganzen. Auch wenn wir in der Kirche selbst nicht filmen oder fotographieren durften. Komisch, im Fernsehen duerfen die das doch auch ;-) Ok is halt eben so wie es ist.



Nix fuer 10 Euro

Ich hatte mir mal den Spass gegoennt bei Ebay Nichts zu verkaufen. Und zwar fuer den Mega Preis von nur sensationellen 10 Euro mit Sofortkaufbutton. Das habe ich dann noch ein paar Male machen wollen, aber leider haben sie die Auktionen von Ebay aus gekanzelt, da immer irgendein Artikel im Angebot drinnen enthalten sein muss. Musste zwar keine Einstellungsgebuehr bezahlen, aber nix zu verkaufen geht bei Ebay leider nicht mehr. Na ja immerhin habe ich es einmal (3) geschafft und die 10 Euro bekommen. Selbstredenderweise habe ich der Frau dann auch ein paar DM Muenzen dafuer geschickt, die das Geld sammlermaessig in etwa wert waren. Ohne etwas dafuer zu geben war wir irgendwie dann doch zu bloed. Nebenbei gesagt, hat sie das Nix auch nur des Spasses wegen ersteigert. Den Spass wollte sie sich goennen. So hatten wir beide unseren Spass an der Auktion, es ergab keinen Schaden und zumindestens ich muss darueber, wenn ich daran denke oder davon erzaehle immer wieder schmunzeln. Und diejenigen, denen ich davon erzaehle meistens auch. Die Auktion koennt ihr euch anschauen, wenn ihr das naechste Foto herunterladet und vergroessert vorm oder beim Anschauen.

In Grossformat kannste Dir die Auktion auch auf dieser Seite anschauen



Im alten Bundestag

Eines Tages schrieb mir ein Freund das seine Firma gerade dabei ist den alten Bundestag in Bonn leer zu raeumen. Er war dabei und stand dann in einer Situation so am Rednerpult. Er sagte mir spaeter dann, was oder wer ihm da dann in dem Moment in den Sinn kam. Und zwar dachte er so in der Art: "Lieber Herr Kundesbanzler"....... Fand er witzig und das auch aus dem Grunde, dass ich mittlerweile seit ca. 10 Jahren im Internet der Kundesbanzler bin. Der Name entstand wie folgt: Da hatte Heinz Erhard einmal in einem Film die Wechsstaben verbuchselt und sagte statt Bundeskanzler dann Kundesbanzler. Ich fand das so gut, das ich gleich nachschaute, ob es die Homepage Kundesbanzler schon gibt. Die gab es bis dahin noch nicht. Dann hatte ich sie mir unverzueglich gesichert. Konnte ich nicht lassen. LOL Mein Freund hatte es mir hinterher auch geschrieben, wie sich das bei ihm damit verhielt. Als ich das so gelesen hatte, ging es mir auch so. Fand das auch witzig und musste schmunzeln. Ist klar: *grins*




Das Zweimarkstueck

Es war Sommer und wir hatten gerade die Sail oder den Basar Maritim bei uns in der Stadt. Ich bin mit Bianca dahin gefahren und wir setzten uns auf zwei Holzbaenke hinter denen ein Holztisch stand. Und an dem Tisch sassen so ein paar Leutchens, die nachdem ich mich meiner Klamotten bis auf die Hosen entledigte und die ich dann neben mich legte uns immer wieder und wieder anstarrten. Wir fragten uns, weswegen denn nur. Ich hatte zwar meine Oberteile ausgezogen (Da wir ja mit dem Roller da waren waren das schon ein paar)denn es war schieteheiss an dem Tage. aber das war scheinbar nicht der Grund ihres Lach und Tuschelanfalls gewesen. Sie tuschelten und lachten. Sie lachten und sie tuschelten. Und irgendwann so nach 5 bis 10 Minuten stand eine blonde Frau mittleren Alters auf, ging zu uns hin, mir an den Ruecken, nahm von dem ein 2 Markstueck ab das daran ohne irgendetwas dazwischen fest war (Das passiert mir oefters mal, dass bei uns ein bissel Kleingeld das vom Einkaufen ueber ist kurzfristig noch auf dem Bett liegt und sich eine der Muenzen verselbststaendigt und ins Bett rollt).
Und ich lege mich dann ohne es mitzubekommen darauf. Und dann ist Bianca meist diejenige, die die festgebackte Muenze vom Ruecken, der Seite oder von wer weiss woher bei mir abnimmt. Ich meine, das ist ja schon echt seltsam, aber damit und dann noch mit einer Muenze in der Groesse am Ruecken, erst round about 2 Kilometer mit dem Roller zu fahren, auf das Fest zu gehen und dann die eben geschilderte Situation zu erleben. Das war echt irgendwie schraeg.
Ach ja fuer alle die Kopfkinoprobleme bei dieser Geschichte bekommen, euch sei gesagt, dass ich sauber geduscht und keineswegs schmutzig oder gar backig war. Habe manchmal scheinbar eine grosse Anziehungskraft. Lol Was soll ich noch dazu sagen: War auch ein Erlebnis fuer sich. Und die Moral von dieser Geschicht, die suche ich und habe sie noch nicht.


Man, war das nass in den naechsten drei Geschichten


Die Hamburgtour im Regen

Als ich Kind war, da habe ich Muenzen und Briefmarken gesammelt. Klar ist, dass das ja nur im Rahmen meiner finanziellen Moeglichkeiten ging. Denn als Otto normales Kind hatte ich nun nicht soviel Geld dafuer ueber. Ich weiss noch, dass ich mir oefters mal ein paar Rollen Pfennige von der Sparkasse geholt, mir dann da die Bank deutscher Laender Pfennige rausgesucht hatte, und froh darueber war, wenn mal ein neuer dazu kam. Ich kann mich noch an eine Situation erinnern, in der ich bei meiner Oma auf dem Flur gesessen hatte und die Pfennige alle gezaehlt hatte. Es kamen ungefaehr 20 DM dabei heraus. Da weiss ich sogar noch, in welchem Jahr das war. Das war 1974. Meine Oma hatte zu der Zeit die Silber 5 DM Muenzen gesammelt und so ab und an habe ich sie mir dann mal angeschaut und fand das cool. Reines Silber. Und das so viel. Faszinierend.
Na ja, Das war nur die Vorgeschichte zu dem, was ich euch gleich erzaehlen moechte.
Irgendwann als ich schon verheiratet war zeigte mir meine Oma einen Zeitungsausschnitt in dem es darum ging, dass im Zahlungsverkehr ueberall noch wirklich seltene Muenzen dabei waren die einiges an Wert haben. Dann haben Bianca und ich uns gedacht, dass wir uns mal Kleingeld holten, auch aus dem Rollenautomaten, dass durchsuchten und die Muenzen, die was wert waren beiseite gelegt hatten und hinterher verkauften.
Da kam erst nicht viel dabei raus. Und zwar waren das Muenzen im Werte von ein paar DM. Und die haben wir dann letztendlich in Hamburg fuer ca. 80 DM verkauft.

Aber auch darum geht es nicht. Der Film an sich war es. Und zwar die Fahrt nach Hamburg und zurueck.
Wir sind mit dem Roller (Honda Vision) gefahren. Und es regnete und regnete. Auf dem Hinweg nicht so doll, aber wir mussten komplett durch die ganze Stadt fahren, das alleine waren sowohl auf dem Hinweg 50 Kilometer als auch auf dem Rueckweg, da wir leider keine Autobahn mit einem Roller der nur 50KM/h schnell fahren durfte fahren durften.

Das war alles ein Abenteuer fuer sich. Als wir in Harburg angekommen waren hatten wir erstmal nach dem Weg gefragt und es gab Menschen denen der Stadtteil vollkommen unbekannt war.
Na ja irgendwie haben wir es dann doch geschafft da anzukommen und die Muenzen da dann einzutauschen. Und auf dem Rueckweg da schuettete es wie aus Eimern. Es hoerte und hoerte nicht auf. Als wir dann so auf der Haelfte des Rueckweges waren, kamen wir an einem Cafe vorbei und dachten uns, dass es vielleicht mal eine Idee wert waere, da einzukehren und etwas Warmes zu trinken. Das machten wir dann auch. Als wir gerade angekommen waren und im Caffee sassen hoerte es auf zu regnen. Ich hatte einen Kaffee getrunken und Bianca einen Kakao. Wir dachten oh nee nech. Jetzt hoert es auf zu regnen. Echt witzig. Aber OK.

Wir also uns wieder startklar gemacht und dann weiter auf den Rueckweg begeben. Als wir das Cafe verliessen und wieder auf dem Roller sassen was machte es da? Es fing wieder an zu regnen. Nee, es regnete nicht, es goss, Wie gesagt es goss wie aus Eimern. Und wir hatten man gerade die Haelfte des Rueckweges geschafft. Also hatte wir noch ich weiss nicht wieviel, ich denk mal so 50 bis 80 Kilometer, vor uns. Und es regnete und regnete und goss in Stroemen. Ich hatte so eine Plastikjacke an,

die aber an der Oeffnung fuer den Kopf nicht wirklich dicht war. Das heisst das das Wasser da reinregnete und mir aus den Aermeln rausfloss. Vorne an der Jacke hatte sich durch die Jacke eine Kuhle gebildet, in der sich flugs Wasser gesammelt hatte und Bianca sie immer wieder durch gegendruecken gegen die Kuhle leerte. Natuerlich war sie sofort wieder voll. Und das Prozedere fing von vorne an. Als wir dann endlich wieder in Bremerhaven angekommen waren, sind wir weil es gerade fast auf dem Wege lag mal eben bei meiner Mutter eingekehrt um Bericht zu erstatten, einen Kaffee zu trinken und ne Fluppe zu rauchen. Rauchen im Regen ist schwer. Und mir lief das Wasser immer noch aus den Aermeln und bei meiner Mutter wurde es dadurch "etwas" nass in der Bude. Wie schon gesagt, war das Ganze ein Film oder/und ein Abenteuer fuer sich. Das hatte wat. Erinnere mich gerne daran. Auch wenn es "ein wenig" nass war.



Vom Regen verfolgt

Irgendwann so vor ein paar Jahren so zwischen 2006 und 2010 sind Bianca und ich mit dem Roller aus Geestemuende nach Hause gefahren. Und das war eine selten seltsame Fahrt. Es hatte angefangen zu regnen. Und wir hatten es geschafft vor dem Regen davonzufahren. Aber wir hatten die ganze Zeit eine doofe rote Welle. Wenn wir am fahren waren kehrte perfekt Ruhe ein und der Regen schaffte es nicht uns einzuholen. Doch sobald wir an der naechsten Ampel standenm hatte er uns wieder eingeholt. Und das bei jeder Ampel die wir passierten wieder. Und wie gesagt wir hatten eine vollkommen rote Welle und nicht eine gruene Ampel zwischendurch. War auch bloed. Aber auch saulustig.



Regennasse Fahrt in die trockene Stadt

Eines Tages waren wir in Oxstedt bei meiner Oma. Als wir nach Hause fuhren, hatte das die ganze Strecke der B 6 geregnet bis hin zur Eisenbahnbruecke die an der Cherbourger und der Langener Landstrasse ist. Als wir da ankamen hoerte es auf zu regnen und der gesamte Weg nach Hause war trocken. Keine Spur davopn, das es da auchb nur ansatzweise geregnet hatte. Als wir in der Goethestrasse angekommen waren sind wir in den Edekamarkt Coordes gegangen, um noch etwas einzukaufen. Als wir da so triefnass ankamen schaute uns die Kassiererin ziemlich verwirrt und fragend an und fragte dann auch ob es regnet oder geregnet hatte. Wir sagten nur" Hier gerade nicht, aber auf dem Weg von Nordholz bis nach Bremerhaven schon". Und wie sie unschwer erkennen konnte, waren wir dabei. Junge Junge, waren wir nass. Auch die Story war auf ihre Art irgendwie seltsam. Aber wie die eben vorher erzaehte Geschichte war auch das ein amuesantes Erlebnis, ueber das man wenn man mal daran denkt immer wieder schmunzeln muss.



Der Weihnachtsmann abends in der Stadt

Wir schrieben das Jahr 2000 und es war so Anfang September. Da kam mir in den Sinn mal wieder in die Stadt zu gehen. Aber nicht wie sonst, sondern, ich fand es witzig mal auf Reaktionstest zu gehen, wenn ich zu der Zeit als Weihhnachtsmann verkleidet in die Stadt gehen wuerde. Tja, was soll ich sagen: Habe ich dann auch gemacht. Wir sind dann zu viert in die Stadt gegangen und die Reaktionen der Menschen die uns entgegen kamen waren einfach goil. Als erstes sind wir zu einer Freundin die auf dem Weg dahin wohnte, und danach die Hafenstrasse entlang gegangen. In der Hafenstrasse gaben die Menschen ein Hupkonzert und riefen aus ihren Autos heraus so was wie "Ey Alter der Weihnachtmann, Oh wie cool oder so was"?. Und von allen Seiten kamen auf dem Weg in die Stadt Statements zu dieser Aktion. Als wir in die Stadt kamen da ging das weiter. Eine Frage nach der anderen was die Geschenke anging. Na ja, was erwartet man, wenn man die Vorlage liefert. Noch zu allem dazu gesagt. hatte ich im Ganzen eine etwas skurile Verkleidung.

Und zwar hatte ich kurz vorher auf der Sail fuer 30 DM eine selbstleuchtende Totenkopfmaske gekauft und fand es lustig sie auch zu dem Kostuem aufzusetzen. Und so sind wir dann in der Stadt gewesen. Stadt heisst eigentlich nicht das das da war, wo die Geschaefte sind sondern es war abends und da wo immer Party angesagt war, sprich im Vergnuegungsviertel in denen es ums Feiern ging. Puffs gibt es da nicht. Die sind an anderer Stelle der Stadt, mit ihren "Geschaeften". Nun denn, es gab damals da noch das "Yesterday" und in dem Laden war eigentlich nur eine Sparbeleuchtung. Was ganz gut passte, denn dann kam nachdem die Maske mit Licht neu aufgeladen wurde das Ding im Halbdunkelen difusen Licht ganz gut zur Geltung. Was auch ganz gut kam das es da auch Schwarzlichtlampen gab, die zur Aufladung der Maske auch automatisch das ihrige taten. Die Blicke der Leute waren ueberall genial.

Als wir vorm "Yesterday" standen, fragte mich auch einer nach seinem Geschenk. Ich sagte nur zu ihm "Also erstens warst Du nicht artig und zweitens haben wir ja noch lange kein Weihnachten". Danach sind wir die alte Buerger langgegangen am Hummerkoerbchen vorbei das zu dem Zeitpunkt bei einem Blick in das Fenster eher wie ein Kummerkoerbchen aussah und darin waren so ein paar Leute, die mit verwunderten Blicken rausguckten und dann anfingen zu tuscheln, gestikulieren oder zu reden. Vorher sah es nicht so aus, als wenn sie sich etwas zu erzaehlen hatten. Als wir ein Stueck des Weges weitergingen und beim Stroehlinski ankamen, haben uns zwei Hausmuetterchen die sich wohl mal einen schoenen Abend in der Stadt machten angeschaut und auch von ihnen kam dann "Der Weihnachtsmann, Der Weihnachtsmann" sagten. Als sie mir ins Gesicht schauen wollten entdeckten sie die Maske. Fanden sie glaub ich nicht so doll, aber sie hatten das mit Humor genommen. Dazu noch gesagt, wie man auf dem Foto gleich noch erkennen kann, hatte ich immerhin wenigstens auch den Bart angebracht, damit es originaler aussah. Dann sind wir in das "Ei", dass ist ein Fruehlokal eingekehrt.
Da sass ein Typ an dem Tresen der auch ziemlich verwundert drein schaute und dann stumpf sagte "Also wenn jetzt auch noch der Osterhase reinkommt, dann trinkt er kein Bier mehr". Ich mussten dann auf den Pott und im Vorraum zu den Donnerbalken bei den Waschbecken sprach er mich an.

Er sagte zu mir "Alter wieso machst Du so was"? Ich antwortete ihm "Ganz einfach. Ich habe meinen Spass dabei und die Leute auch. Was spricht also dagegen? Hinterher sind wir noch auf den Spielplatz in der Dresdner Strasse gegangen. Da gibt es so Roehren, durch die man durchgehen kann und in der Roehre ist das Foto das ihr gleich sehen koennt entstanden. Wir hatte zwar noch ein paar Fotos gemacht, aber das sind die einzigen Fotos, die ich gerade parat habe.



Die Guruaktion

Es war im Jahre 1984. Da kamen ein paar Freunde auf die Idee die Stadt auf die witzige Art und Weise aufzumischen. Sie dachten sich, dass es doch einmal eine Idee waere, mit (ich weiss nicht wievielen Personen waren so 20 oder 30 Personen als) Sekte verkleidet in die Fuzo zu gehen. Jeder hatte weisse Gewaender an, einige einen Schellenkranz dabei und andere widerum eine Block oder andere Floete. Eine Saenfte fehlte natuerlich auch nicht.
Ich hoerte davon kurz vorher von einem sehr guten Freund, fand das eine obercoole Idee und habe da logischerweise (Wer mich kennt, der weiss es das so etwas genau das Richtige fuer mein Papis Soehnchen ist)einklinken wollen und es dann auf eine seltsame Art und Weise auch machen koennen.
Da ich es eben erst kurz vorher erfahren hatte, musste ich mir schnell etwas erfinden, damit ich auch ne Kutte hatte. Also hatte ich mir den Tage davor ein weisses Bettlaken genommen und mir daraus eine weisse Hose gebastelt. Das war die erste Hose, die ich in meinem Leben selbst zusammengeschneidet hatte. Klappte perfekt. Hatte schon etwas fuer sich, dass ich in der fuenften oder sechsten Klasse mal kurzzeitig im Naehunterricht mitgemacht hatte.
Ein Problem bei mir war, das mir auch an dem Tag davor jemand die Vorfahrt genommen hatte, als ich mit der Mofa auf dem Fahradweg (damals musste man das und heute darf man das nicht mehr)fuhr und ueber die Surfeldstrasse musste. Lange Rede kurzer Sinn: Ich hatte durch den Unfall den einen Fuss bandagiert und da war es ein wenig muehsam damit von Anfang an dabei zu sein. Also hatten wir einen Treffpunkt in der oberen Fuzo ausdiskutiert, an dem ich mich dazu gesellen konnte. Der war bei Hussel (einem Suessigkeitengeschaeft)der an ein Parkhaus grenzte. OK, ich dahin gegangen und wartete und wartete, aber es kam niemand an. Fand ich voll doof ey. Auf der anderen Seite des Ganges war damals ein Plusmarkt und dann beschloss ich, wenn eh keiner am vereinbarten Treffpunkt ankam wenigstens fuer das Wochenende einzukaufen und dann wieder in Richtung Heimat zu stiefeln. Also ich dann in den Plus und schon Einkauf zusammen gehabt und dann hoerte ich aus der Ferne ein etwas lauteres gerufe. Leute riefen lautstark "Guru Schlagsahn, Guru Schlagsahn wir sind deine Juenger. Gib uns Deine Kontonummer und so." Dann habe ich meinen Einkauf stumpf im Laden gelassen und biun vor die Tuer. Da zwischen dem Plus und dem Treffpunkt nur ein paar Meter waren bin ich dahin gegangen und sah die anderen die da gerade angekommen waren. Sie sahen mich auch, als ich rueberkam und sagten lautstark "Bruder Raimund kommt dazu." Und unser "Guru" der etwas mehr wog als die anderen war zu dem Zeitpunkt glaube ich von der Saente gestiegen und men Freund der mir von der Aktion erzaehlt hatte sagte dann auch zimlich lautstark in die Runde und uber den Weg " Der Guru stellt einem armen behinderten Menschen seine Saenfte zur Verfuegung. Das hat er dann auch gemacht und die Traeger waren glaube ich ziemlich froh, das sie nicht mehr ganz so viel tragen mussten. So war jedem gedient. Dann sind wir quer durch die Fuzo gelaufen. Zu der Zeit gab es da ja noch ds Freizeitheim "Schleuse," von dem ich bei Juegens Taschenlampe erzaehlte. Na klar sind wir da reinspaziert und darin herumgelaufen und haben uns die Gesichter der Leute die in der Schleuse waren angeschaut. Die Leute sahen da etwas verwirrt aus und wir haben uns, ob nun innerlich oder aeusserlich einen gefeixt. Dann sind wir in die untere Fuzo gegangen und haben auch da von den Menschen seltsame Gesichter zu sehen bekommen. Also wir liefen dann da die Fuzo entlang und machten vor den in Glaskaesten zu sehenden Reklamepostern vom Passagekino ein Sit - in und "beteten", indem wir dann immer wieder Rhabarber, Kartoffelsalat und Spinat oder so "beteten". Auch die Story war voll der Film fuer sich, bei dem ich froh bin, dabei gewesen zu sein.War nur goil das Ganze.



Mein unabsichtlicher Schummeltest

Als ich in der ich glaube neunten oder zehnten Klasse war, hatten wir im Englischunterricht einen Lueckentext bekommen, in dem immer nur eine Vokabel fehlte. Das gibt es ja nun oefter. Nur was ich daran seltsam fand war, dass wir am naechsten Tage genau diesen Text schon wieder bekommen hatten.
Ich denkte "OK", denn den ausgefuellten Text hatte ich noch in der Tasche. Also habe ich eben in die Tasche geschaut, den Text herausgenommen und die Luecken auf dem neuen Text wieder ausgefuellt, indem ich sie vom Text vom Vortag einfach abgeschrieben hatte.
Als meine Klassenkameraden das sahen, hatten sie sehr spaerlch geguckt und dann fiel mir auf, dass der jetzige Text nicht nur ein Text, sondern ein Test sprich eine Arbeit war.Na ja was soll ich sagen. Ich habe ihn abgegeben und "wundersamerweise" glatt eine 10 darauf bekommen. Da ich in der Gesamtschule war, war das so was wie eine 1. *grins*



Supertalent ich war dabei


Habe mich 2008 dazu entschlossen mich mal bei Supertalent anzumelden um mal zu schauen, ob ich ueberhaupt wahrgenommen werde. Habe dann die Anmeldung ausgefuellt, auch ein Musikvideo von mir anbei gepackt, in dem ich den Song fuer Guelcan gesungen und gespielt hatte und dann der Dinge, die da kommen - oder auch nicht - sollten geharrt, sprich ich habe einfach abgewartet. Das ich eine Antwort bekomme, hatte ich nicht wirklich gedacht. Aber ich bekam Antwort. Ich war dabei. Goile Sache das.

Zu dem Song ueber und fuer Guelcan noch dazu gesagt, damit hat es folgende Bewandnis: Und zwar hatten Guelcan und Anika Kipp, das ist die aus dem Fruehstuecksfernsehen, sich mal in der My Video Show am 2 Februar 2002 ueber mich lustig gemacht, spoettelnder Weise meinen Song Internetliebe gesungen und sich grundlos auf Grund mangelnder Infos ueber mich das Maul zerissen.

Mein Auftritt in der My Videoshow komplett anschauen geht hier. Ist 2.04 Minuten lang. Geht per Download und dann anschauen

Hier gibt es Guelcans Statement an mich persoenlich, das Anika waehrend der Sendung gefilmt hatte ansehen.

Den Song ueber und fuer Guelcan kannste hier als MP3 Datei hoeren

Mein Auftritt in der My Videoshow komplett mit den Songs als Musikvideos Internetliebe, der My Videoshow und dem Song ueber und fuer Guelli kannste hier sehen und hoeren

Das Video "Internetliebe"hatte ich mal des Nachts einfach so aufgenommen und es einer Freundin gezeigt. Sie fand das gut und meinte, ich sollte auch das Video mal bei My Video posten. Na ja es war halt nur eine Probeaufnahme und ich haette es auch noch besser singen koennen, aber na ja. Hatte eigentlich nicht wirklich gedacht, dass es registriert wird ;-)
Guelcan hatte sich in der My Video Show ueber meine fettigen Haare aufgeregt, die eigentlich nicht wirklich fettig waren und sich gefragt, wie man singen kann ohne sich zu bewegen. Was keiner sehen konnte war, dass ich waehrend der Aufnahme gleichzeitig den Rhythmus mit dem Computer und einem Musikprogramm von Soundblaster mit der Tastatur gespielt hatte und mich auf Grund dessen ich dabei logischerweise nicht allzu viel bewegen konnte.
Sie sagte nur wie man Singen kann ohne sich dabei zu bewegen ist doch erstaunlich. Fand ichnicht so dufte aber is halt so. Aber immerhin hatte ich Platz 2 bekommen. Nur eine rauchende Krabbe schien besser gewesen zu sein. Und auf Grund dieser Situation, hatte ich mir den Spass gegoennt Guelcan dadurch darauf zu antworten, indem ich ihr einen Song geschrieben hatte. Und diesen Song hatte ich bei Supertalent an die Anmeldung anbei gesendet.
Soviel zur Vorgeschichte.
Wie gesagt, haben sie mich scheinbar dabei haben wollen. Natuerlich weiss ich nicht, ob es durch das Video kam, oder einen anderen Grund hatte. Vielleicht dachten sie auch, das ich den Song da singen wollte. Aber der war es nicht den ich da gesungen hatte. Ich entschied mich fuer meinen Mallorcasong und meinen Song Ja ja und Blah Blah im Cafe.
Ich komme ja nun aus Bremerhaven und das Casting war in Hamburg. Habe einen sehr guten Freund gefragt, ob er mit mir dahin fahren koennte. Hatte er zum Glueck auch gemacht. Das war im Ganzen auch wieder in Film fuer sich.
Also sind wir am 16 Mai 2008 nach Hamburg zum Casting gefahren. Das war gar nicht so einfach, denn zu der Zeit hatte ich schon mit der Multiplen Sklerose, die ich ca 2005 bekommen hatte zu tun und auch Probleme mit Rueckenschmerzen gehabt.
Ich glaube ein paar Tage vorher hatte ich so was wie einen Hexenschuss bekommen und da dann im Auto zu sitzen und nach Hamburg zu fahren war net so einfach. Hatte zum Glueck Tramaltropfen dabei durch die es dann irgendwie funktionierte.
Als wir dann beim Casting ankamen, bin ich erstmal vor einer Minijury aus 2 Leuten angetreten und die fanden das scheinbar gut. Denn sie baten die Kuenstler nach ihrem Auftritt in der Halle in der sich alle sammelten zu warten. Einzelne Kuenstler werden dann vor einer groesseren Jury nochmal auftreten duerfen sagten sie. Fand ich gut. Mein Freund dachte sich "Dann warten wir mal ab, was daraus wird und dann koennen wir auch gleich wieder gen Heimat fahren". Tja er tat mir ja irgendwie leid, aber ich war einer, der ich glaube 8 Kuenstler waren das, die nochmal auftreten durften.
Nachdem die Ansage gemacht wurde, gab es erst einmal ein Photoshooting und dann der 2 Auftritt vor der groesseren Jury.
Bei beiden Auftritten an dem Tag war mein Opening das ich sagte:"Ich habe zwar keine Chance, aber ich nutze sie". Man gibt es Kameras mit riesigen Objektiven. Tellergross. Hinterher wurde man ein Haus weiter auf einer Gruenflaeche draussen interviewt. Da haben sie einen etliche Fragen gestellt, dass gehoert ja nun mal auch dazu. Es waren Fragen so wie: Was ich mit den 100000 Euro denn machen wuerde wenn ich gewinne. Ich sagte dazu nur: "Wollen das mal so sehen. Ich bekomme mein Geld vom Sozialamt und da wird mir dann vorgerechnet, wie lange ich mit dem Geld dann hinzukommen habe. Im Endeffekt habe ich dadurch auch nicht mehr als vorher. Was aber ein schoenes und wahrlich nicht zu verachtendes Gefuehl waere ist, dass ich das Geld dann selber verdient haette. Ich moechte, wenn es geht meinen Lebensunterhalt gerne selber bestreiten. Und wenn ich ob nun durch Lotto oder anderweitiges wie meine Musik oder anderes einmal Millionaer werden wuerde, wuerde ich versuchen, dem Staat das Geld, was er fuer mich bis jetzt ausgegeben hat wieder zurueckzahlen.
Dann fragten sie mich, was ich von Dieter halte. Ich antwortete Wer die Wahrheit sagt ist meistens taktlos. Und taktlos ist derjenige, der das ausspricht, was alle anderen denken". Und dann fragten sie noch, ob ich den Kampf mit Dieter aufnehmen wuerde. Ich sagte zu ihnen "Verbal schon. Und wenn man sich bei Supertalent mitmachen moechte, ist es nicht vom Vorteil zart besaitet zu sein. Dann muss man mit Kritik schon klarkommen muessen. Kann man es nicht, ist man da an der falschen Stelle". Das Musikgeschaeft ist halt nicht einfach. So weit so gut.
Letztendlich war unter das dann was Supertalent anging erstmal der Schlussstrich gezogen, denn weiter bin in ich bei denen nicht gekommen. Nebenbei habe ich mir so im Laufe der Jahre logischerweise immer mal wieder die Frage gestellt, weswegen ich nicht wenigstens eine Runde weitergekommen bin. Und ich denke mal, das ich mit meiner Musik Mittelklasse war. Haette mir zwei andere Lieder fuer das Casting aussuchen sollen. Ich denke mal, dass ich nicht so schlecht war um das sie sich das Maul ueber mich zerreissen konnten und auch nicht so gut, dass ich haette gewinnen koennen. Gewonnen hatte in dem Jahr dann Michael Hirte mit seiner Mundharmonika. Na ja. Sei es ihm gegoennt. ;-) Ich weiss auch nicht, ob ich das eigentlich wirklich je gewollt haette. Im Nachhinein bin ich irgendwie auch froh dieser Maschinerie nicht zum Opfer gefallen zu sein. Natuerlich moechte ich meine Musik der Welt bekannt machen und dadurch wenn moeglich eigenes Geld verdienen, aber jeden Tag in 1000 Staedten dafuer auf der Buehne zu stehen, das ist es beileibe wirklich nicht wert.



Der Hatayogakurs

Eines Tages kam ein Freund von mir zu mir nach Hause und erzaehlte mir, dass er jetzt in so einem Hata Yoga Kurs mitmacht. Das geht da so, das alle Yogaisten da auf Turnmatten in einem Raum, die auf dem Fussboden verteilt sind liegen und vorne eine Frau erzaehlt, was man machen sollte, damit man sich wohlfuehlt. Ich dachte mir: "OK" vielleicht hat das ja was und bin an dem besagten Tag einfach mal mitgegangen. um anzuchecken ob es mich vielleicht interessieren koennte. Also sind wir da hingefahren und haben uns in die Riege der Yogaisten eingeklinkt. Da das alles spontan war und ich an dem Tage ein klein wenig, wirklich nur ein wenig, angeduedelt war schaute ich, was denn da jetzt so kommen mag. Also wir uns so im fast vorderen Bereich jeder auf eine Matte gelegt und den sphaerischen Klaengen der Musik und der Erzaehlung der Kursleiterin gelauscht. Sie erzaehlte und erzaehlte und gab Anweisungen, wie man sich am besten bewegen sollte, um ein entspanntes "Glueckseligkeitsgefuehl" zu bekommen. Ich weiss nicht, bei wem ihre Message letztendlich und wie sie ankam. Ich weiss nur noch, das jemanden der so knapp in der letzten Reihe auf seiner Matte war, das Ganze auf seine eigene Art und Weise aufnahm. Er fing lautstark an zu schnarchen. Die Kursleiterin hatte wohl ein dickes Fell oder/und das schon mal oder oefters erlebt - na ja was sollte sie auch machen - und die anderen Teilnehmer hatten es entweder aus Anstand ignoriert und geflissendlich ueberhoert, oder waren wohl selbst im Reich ihrer Traeume. War auch eine seltsame eigentuemliche Situation. Fuer mich war es so was von schwer das darueber lachen zu muessen zu unterdruecken, denn ich fand die Situationskomik einfach witzig. Das darueber zu lachen zu muessen zu unterdruecken war glaube ich Schwerstarbeit. Aber soweit ich mich erinnere, habe ich es auch geschafft und war letztendlich froh, als der Kurs dann zuende war. Nichts desto trotz, war das eine amuesante Begebenheit an die ich zwischendurch so wie jetzt wo ich es aufschreibe mit einem Schmunzeln im Gesicht zurueckdenke. *grins*



Unser Freund der Seebaer

Im Jahre 1988 oder 89 waren wir eine vierer Clique und hatten nebenbei einen Seemann der gut drauf war kennengelernt, mit dem wir uns anfreundeten. Nach einer Zeit musste er leider wieder auf die grosse Reise gehen. Fanden wir echt schade, Aber mein Freund, der auch zu unserer Clique gehoerte kam auf eine glorreiche Idee. Und zwar, das wir ihm ja ein Foto von uns fuer die Reise schenken koennen, das er sich ja in seiner Kajuete an die Wand ranmachen kann, damit er uns nicht vergisst und auch an uns denken kann, immer wenn er es sich ansieht. Es sollte aber Stilgerecht sein und nicht nur so null acht fuenfzehn. Also kam er auf die Idee, dass wir nachts im Fischereihafen auf einem Kutter nachfragen, ob wir darauf ein Foto fuer den Kameraden machen duerfen. Irgendwie hat er es geschafft eine Erlaubnis zu bekommen. Wir sind da nachts so gegen halb zwei glaube ich hingefahren und haben uns auf dem Kutter in einer Kajuete stilgerecht umgezogen und haben dann draussen auf dem Schiff von einem Fotographen(Den hatte er auch engagiert) Fotos von uns machen lassen. War ein seltsamer eigenartiger und witziger Film.



Der Regenbogen

Es gab eine Zeit so ungefaehr 17 Jahre lang, in der wir aus Schallschutzgruenden, da ich Musiker bin und auch gerne laute Musik hoere, Eierpappen an der Zimmerdecke hatten. Und eines Tages wachte ich morgens um 8 Uhr auf, schaute an die Zimmerdecke und dachte, dass ich meinen Augen nicht trauen koennte. An der Decke war ein Regenbogen, der durch eine CD die in der Naehe des Fensters lag dahin projeziert wurde. Ich sach so "guck mal, das ist doch genial wa"? So ein Bild beim Aufstehen zu sehen. Hacoola Matata ey. Hatte wat. Eine normale Situation. Aber irgendwie seltsam und gut. :-)



Ueber diesen Link kommst Du zu einem anderen Kapitel meines neuen Buches mit dem Namen "Die Suche nach der Wahrheit", das Kindheitserinnerungen heisst. Es ist teilweise krass und andererseits echt witzig.

Die Welt ist ein Dorf

Ich habe mal ca 5 Jahre in Halbaskese gelebt und auch meinen Strom selber hergestellt. Wenn Du wissen moechtest, wie es sich damit verhielt, dann haste unter diesem Link die Moeglichkeit einen zugegebenerweise etwas laengeren Text darueber zu lesen, in dem ich es zu erklaeren versuche.


Berichte von kleinen und megagrossen Katastrophen, die ich im Laufe der letzten 49 Jahre erlebt hatte

Und hier ueber diesen Link kommste zu meinem Buch "Die Suche nach der Wahrheit" direkt

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