Halli Hallo Hallöle
Du willst son bischen über mich erfahren? Na ja, kein Thema. Also, dann fang
ich mal an und ich hoffe, das ich das Ganze nicht so langweilig gestaltet habe und du auch tapfer weiterliest, denn zum besseren Verständnis des Ganzen gehören leider alle Infos dazu die du untenstehend findest. Viel Spass beim Lesen.
Tja, das mit dem Musik machen fing an als n Freund meiner Schwester son Alt-
Hippie mal mit ner Klampfe bei uns ankam und darauf gespielt hatte. Ich fand
das genial und wollt das auch mal lernen. Na ja, dann hat er mir The House of
the Rising Sun vorgespielt und dat wollte ich dann auch können. Habe geübt
und geübt, bis es dann irgendwie ging. Dann habe ich so ein zwei Jahre keine
Klampfe mehr in die Hand genommen (hatte auch keine eigene und die
Freundschaft meiner Schwester zu ihrem Freund hatte auch erstmal Pause)und so 1983 kamen
die beiden wieder zusammen und er hatte dann auch wieder seine Gitarre
dabei. Dann hatte er son eigenen Song der sich Hein und Kuddel nennt den er
vorgespielt hatte und der auch ganz einfach war. So mit zwei Akkorden und so. Den
hatte ich dann auch ganz schnell drauf und von da an habe ich mir ne Gitarre
organisiert und angefangen es richtig zu lernen.
Dann haben wir viele Feten, auf Campingplätzen und auch zu Hause in den
Sturm und Drangzeiten viel gespielt und Sesions gemacht. Na ja, in der Zeit sind
einige Songs entstanden so wie Der Arbeitsamtblues und ich komm vom Dorf, den
ich aber leider noch nicht im Netz habe und der Teddybärsong und einige
mehr. Im Netz ist erst ein Bruchteil meiner Lala.
Dann vergingen so ein paar Jahre in denen ich eben dann mal Gitarre gespielt
hatte wenn es sich gerade ergab. Richtig ernst Musik machen wollt ich da
eigendlich nicht. Sondern eigendlich nur Just for fun. Doch meine Freunde und andere wollten mich zu Stefan Raab schleppen und nach Hollywood zum Tesafilm. Ich bin normal ein gläubiger Mensch und ich ging anderen Dingen nach indem ich mich mit der Bibel beschäftigte und den Leuten davon erzählte das es Gott wirklich gibt. Das war und ist mir eigendlich immer noch das wichtigste, aber ich muss einen anderen Weg einschlagen, wenn ich den Leuten das nahebringen möchte was "für mich" das wichtigste ist.
Na ja, das klingt in den Ohren vielleicht etwas komisch für den Leser dieses Textes, aber ich sollte vielleicht erwähnen das ich jahrelang auf Grund meines Glaubens und meiner Überzeugung in Halbaskese gelebt habe. Und zwar habe ich mir sämtliche Konsumgüter die es gibt so weit wie möglich geknickt. Das heisst im Klartext: Ich habe mir meinen Strom 5 Jahrelang selber gemacht (Hatte in der Woche nen Vervrauch von in etwa 100 Watt). Den Zähler habe ich mir ausbauen lassen und den Strom mit einer 10 Watt Solarplatte, einem Trimmdichrad mit Dynamo und ner Lichtmaschine von ner Mofa hergestellt Siehe Bild. Außerdem habe ich an mein Fahrrad drei Dynamos gebaut mit denen ich jeden Tag durch die Gegend gefahren bin. Ich habe am Stadtrand gewohnt in der Zeit und bin jeden Tag in die Stadt zu Freunden und zum Einkaufen gefahren. Na ja, da kamen so ca. 20 bis 30 Kilometer am Tag zusammen und das gab eben den Strom für Abends zum Lala hören oder für Licht. Wenn der Strom nicht reichte musste eben auf dem Trimmdichrad gestrampelt werden.
(Auch wenn Leute mal das LIcht im Badezimmer angelassen hatten mussten sie die Akkus mal eben wieder nachladen *grins*). Soviel erstmal zum Thema Strom.
Das war allerdings nicht das einzige, sondern ich habe mir 1000erlei Dinge nicht mehr gegönnt, wie zum Beispiel: Ich war Vegetarier, bin in keinem Fahrzeug mehr mitgefahren, das einen Motor hatte (selbst Fahrstuhl oder Rolltreppe war für mich nicht drin. Dazugesagt wohnte ich im siebten Stock und bin jeden Tag - oft auch mehrmals und oft mit Fahrad auf den Schultern nach oben gelatscht).
Dann habe ich keine Gekauften Süssigkeiten mehr gegessen, sondern habe sie mir selbergemacht. Daraus ist eins meiner Bücher entstanden. Mein Rezeptbuch für selbstgemachte Süssigkeiten.
Ebenso habe ich keine Konserven oder Tiefkühlkost mehr gekauft oder gegessen und auch etliche Einwegartikel mehr benutzt, weder Einwegfeuerzeuge noch Einwegflaschen e.t.c.
Selbst das LIcht im Treppenhaus habe ich nur wenn es gar nicht anders ging angemacht und das kam nicht oft vor, denn ich hatte immer eine mit selbstgemachten Strom in der Tasche. Zigaretten habe ich zum Beispiel in soweit es ging im Sommer mit ner Lupe angemacht. Wäsche habe ich in der Zeit mit der Hand gewaschen und Essen habe ich mit nem Campingkocher gemacht, den ich mir geholt hatte.
Aller anderer Luxus kam für mich nicht in Frage, sowat wie n Fön, Toaster, Fernsehen (hatte zwar einen kleinen 5 Watt Fernseher da, aber der lief höchstens ne Stunde im Monat um Nachrichten zu gucken. In der ganzen Zeit habe ich glaub ich höchstens zwei Spielfilme zuhause geguckt.
Mein Wohnzimmer hatte ich zur Hälfte mit Alufolie tapeziert, Siehe Bild da diese das Licht prima zurückgeworfen hatte. So reichte eine Fahrradbirne vom Vorderlicht mit 2,4 Watt allemale aus. Und die war eigendlich seltener an. Das war schon Luxus, denn ich hatte überall kleinere Birnen im Zimmer verteilt, von 0,3 Watt bis 1,2 Watt die immer nur den Platz beleuchteten an dem ich gesessen oder gearbeitet hatte.
War echt gemütlich und abenteuerlich. Fanden die Leute bei mir auch.
Nun fragt ihr euch bestimmt, weshalb ich das alles in der Vergangenheit schreibe und weshalb ich scheinbar heute wieder rückfällig geworden bin. Ist eigendlich reletiv einfach zu erklären:
Das verhält sich wie folgt:
In der Zeit habe ich vielleicht nicht viel falsch gemacht, aber das heisst nicht, das ich deswegen alles richtig gemacht habe. Wie schon erwähnt fanden die Leute das alles ganz dufte und sie hatten mal ein bischen Abwechslung zum Fernsehprogramm, aber selber mitmachen war allen viel zu stressig. Auf die Idee kam leider keiner. Nun gut, ein paar Akkus haben sich auch mal welche geholt und waren auch richtig stolz darauf, das ise etwas für die Umwelt tun, (fand ich ja auch richtig süss. aber die Welt kann man alleine dadurch nicht retten. Denn mas nützt es uns wenn wir die Mücke aussieben und das Kamel hinunterschlucken.
Also habe ich mir gedacht grosse Fische fängt man nicht mit kleinen Netzen.
Ich musste sowieso umziehen, da die Gewoba mit meinem Lebenstil nicht so ganz einverstanden war (spätestens seid ich mein kleines Windrad auf dem Balkon aufgestellt hatte *grins*). Und dann fing es an problematisch zu werden. Ich hatte mir bei KOnrad Elektronic ein Windrad gekauft mit dem ich in der neuen Wohnung den zusätzlich benötigten Strom herstellen wollte. Das hatte so knapp n Tausender gekostet und hatte in der Stunde so 450 Watt machen können. Ich musste mehr Strom haben, da meine Heizung die vorher über ne kollektive Heizug im Haus lief, diesmal leider über meinen Stromanschluss lief, den ich ja eigendlich auch abstellen wollte. Dann habe ich mir vom Fachbetrieb meine Heizung umbauen lassen, so das sie über nen ganz normalen Stecker mit Strom zu versorgen war, denn ich hatte mir einen Wechselrichter geholt der aus 12 Volt Gleichstrom 220 Volt Wechselstrom gemacht hatte. Dann hätte ich die Heizung auf über Autobatterie laufen lassen können.
Aber das warf zwei grosse Schwierigkeiten auf.
Zum ersten durfte ich das Windrad hier im Haus nicht anbauen. Da hatte ich vergessen vorher nach zu fragen (ich bin so doof, ich könnte Raimund heissen) und zum anderen brauchte die Umwälzpumpe verhältnismässig viel Strom, so das ich ihn zumindestens in dieser Wohnung so nicht herstellen konnte.
Zuerst habe ich mir da es November war 10 Tage lang den Arsch abgefroren, da ich erst versucht hatte ohne Heizung ausgekommen (habe mir Steine auf dem Campingkocher warm gemacht und dann mit in die Heia genommen. Das Problem war nur, das ich kaum aus der Heia rauskam weil es Arschkalt war. Na ja, und dann musste ich ja auch heizen, damit dem Vermieter die Wohnung nicht versparkt.
Also blieb mir vorerst nichts anderes übrig als den Strom vorerst wieder anzumelden.
Dann habe ich mir wie gesagt gedacht Grosse Fische fängt man nicht mit kleinen Netzen, habe den Strom wieder angemeldet und mir überlegt das Ganze anders anzugehen.
Das einzige was helfen kann ist ein paar Taler zu verdienen und alles in einem vernünftigen Rahmen aufzubauen. Sprich ich will eine Kommune aufbauen mit dezentraler Versorgung und dicken Mauern rundherum so das da nix rein oder rausgeht und wir in der Kommune alles was wir zum Leben benötigen selber herstellen werden.
Und deshalb habe ich mich entschlossen meine Lala unter die Leute zu schmeissen, damit ich damit vielleicht Taler zum Aufbau der Kommune verdienen kann.
Und bald geht es hier auf meiner kleinen Page weiter mit News News News
Ray Man D
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